Genf: Kein Vorbeikommen an Isabell Werth

Frie Isabell Werth – Don Johnson FRH

An Isabell Werth und Don Johson gab es heute kein Vorbeikommen. (© K.-H. Frieler)

Von Sieg zu Sieg reitet Isabell Werth seit Wochen. Egal, mit welchem Pferd sie auf der Starterliste steht, sie kommt immer als Siegerin aus dem Viereck. So auch in Genf.

Die Rheinländerin Isabell Werth wird des Siegens einfach nicht müde. Mittlerweile hat sie mit Weihegold und Emilio schon zwei Pferde unter den Top drei dieser Welt. Drittpferd Don Johnson steht derweil noch „nur“ an sechster Stelle. Aber in Genf hat der 16-jährige Don Frederico-Sohn wieder etwas für seine Bilanz getan: Sieg im Grand Prix mit 74,90 Prozent. Lediglich Richterin bei C, Isabelle Judet (FRA), hatte die 48-Jährige auf Rang zwei gesehen. Diese sah die zweitplatzierte Bernadette Brune an erster Stelle. Wenn auch nur mit knappem Vorsprung. Das Gros der Richter sah das Paar auf Rang zwei, im Mittel gab es 73,54 Prozent. Brune hatte ihren 13-jährigen Erfolgspartner Spirit of the Age unter dem Sattel. Der dritte Platz blieb im eigenen Land: Antonella Joannou und der zwölfjährige Dressage Royal-Sohn Dandy de la Roche ritten zu 71,78 Prozent und verwiesen damit Patrik Kittel (SWE) auf Rang vier. Der Schwede hatte die erst neunjährige Schweizer Warmblut-Stute Well Done de la Roche unter dem Sattel, 71,52 Prozent.

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Schwedischer Special-Sieg

Die Starterliste für den Special, der heute morgen um acht Uhr begann, war mit fünf Reitern nicht gerade üppig besetzt. Aus deutscher Sicht ritt einzig Bernadette Brune ins Viereck. Die 43-Jährige hatte für den Special auch wieder auf ihren Stedinger-Donnerhall-Nachkommen Spirit of the Age gesetzt und hatte wieder das Nachsehen. Zweite mit 71,902 Prozent hinter der Schwedin Anna Blomgren, die mit der neunjährigen Quaterback-Tochter Torveslettens Quattro zum Sieg ritt. 72,137 Prozentpunkte gab es von den Richtern für ihre Vorstellung. Der dritte Platz ging an den Luxemburger Sascha Schulz. Er blieb mit Dragao unter der 70 Prozent-Marke, 68,431.

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