Die Weltranglisten im Dezember 2017 – Farrington, Werth, Jung

Der GCT-Sieger aus Hamburg hat auch in Rom einen erfolgreichen Turnierauftakt gehabt

Noch immer die Nummer eins: Kent Farrington. (© Archivbild von Hardenberg)

Isabell Werth wird so schnell wahrscheinlich keiner von ihrem Dressurthron stoßen. Bei den Springreitern gibt es vorerst auch nichts Neues. Aber bei den Vielseitigkeitsreitern lässt sich zumindest feststellen, dass Michael Jungs Vorsprung schrumpft. Abwechslung gab es hingegen auf den nachfolgenden Plätzen.

Springen

Die Weltrangliste der Springreiter hat weiterhin eine US-amerikanische Doppelspitze mit Kent Farrington auf dem ersten und McLain Ward auf dem zweiten Platz. Auch dahinter hat sich am Status Quo nichts getan: Kevin Staut hält die Fahnen auf Rang drei hoch.

Einen Sprung nach vorne hat Peder Fredricson gemacht. Der schwedische Europameister war im Vormonat Siebter und ist nun Vierter. Einen Platz rauf ging es für Harrie Smolders, von der sechs auf die fünf. Smolders hat die Plätze getauscht mit seinem Landsmann Maikel van der Vleuten, der ist nun Sechster.

Lorenzo de Luca (ITA) hat quasi den umgekehrten Weg genommen wie Peder Fredricson. Er fiel von der sieben auf die vier. Steve Guerdat (SUI) kämpfte sich nach seinem Weltcup-Sieg in Stuttgart zurück unter die Top Ten und ist nun Achter.

Damit verdrängte er Kanadas Eric Lamaze auf Rang neun, während Gregory Wathelet Rang zehn verteidigen konnte. Damit steht fest: Auch in diesem Monat ist kein Deutscher unter den besten zehn Springreiter der Welt.

Deutsche unter den Top 50:

19. Christian Ahlmann (vorher 14.)

20. Daniel Deußer (14.)

23. Marcus Ehning (22.)

41. Ludger Beerbaum (33.)

45. Philipp Weishaupt (51.)

Die gesamte Rangliste.

Dressur

Isabell Werth und Weihegold sind nach wie vor das Paar Nummer eins der Dressurwelt. Damit nicht genug, nach dem Erfolg in Stockholm hat die Europameisterin nun zwei Pferde unter den Top drei der Welt, neben Weihegold auch Emilio. Dazwischen rangiert wie in den Monaten zuvor Sönke Rothenberger mit Cosmo.

Die US-Amerikanerin Laura Graves und Verdades wurden von Werth und Emilio auf den vierten Platz gedrängt. Dahinter ist Cathrine Dufour (DEN) mit Cassidy nach wie vor Fünfte vor Isabell Werth mit Don Johnson und Carl Hester (GBR) mit Nip Tuck.

Einen Riesensatz nach vorne machten Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. Der schwarze San Remo-Sohn war im Vormonat die Nummer 17 und ist nun Achter.

Spencer Wilton und Super Nova II sind als Neunte das zweite britische Paar unter den Top Ten. Ebenfalls aufwärts ging es für Helen Langehanenberg und Damsey, die nun wie Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. zum ersten Mal in ihrer gemeinsamen Karriere unter den Top Ten rangieren. Von der 15 ging es rauf auf Platz zehn.

Weitere Deutsche unter den Top 50:

11. Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB (vorher 86.)

19. Jessica von Bredow-Werndl und Zaire (16.)

24. Fabienne Lütkemeier und D’Agostino (21.)

26. Fabnienne Lütkemeier mit Fabregaz (27.)

28. Hubertus Schmidt mit Imperio (26.)

32. Anabel Balkenhol mit Dablino (24.)

42. Jan-Dirk Gießelmann mit Real Dancer (37.)

43. Charlott-Maria Schürmann und Burlington (47.)

46. Anabel Balkenhol und Heuberger (36.)

Vielseitigkeit

Um es kurz zu machen, unter den Top Ten der Vielseitigkeitsreiter hat sich nichts getan – Michael Jung, Tim Price (NZL) und Gemma Tattersall (GBR) sind die top drei. Dahinter reihten sich Andrew Nicholson (NZL), Rosalind Canter (GBR) und Sarah Bullimore (GBR) ein, gefolgt von Karin Donckers (BEL), Maxime Livio (FRA) und Mark Todd (NZL).

Verändert hat sich einzig, dass Michael Jung nun nicht mehr mit über 100 Punkten scheinbar uneinholbar in Front liegt, sondern nur noch mit 13 Zählern.

Weitere Deutsche unter den Top 50:

17. Julia Krajewski (17.)

20. Ingrid Klimke (20.)

22. Bettina Hoy (22.)

43. Andreas Dibowski (42.)

Die vollständige Liste finden Sie hier.

 

 

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