Gut Ising: Simsalabim zum Burg-Pokal, Grand Prix Kür an Rock’n Rose, Veneziano der „Star von Morgen“

Dressur Symbolfoto Feature

(© www.toffi-images.de)

Auf Gut Ising war dressurmäßig einiges los dieses Wochenende. Unter anderem wurde das vorletzte Paar für das Finale des Nürnberger Burg-Pokals gesucht – und nach spannender Entscheidung auch gefunden.

Meistens ist es so, dass das Paar, das in der Qualifikation zur eigentlichen Wertungsprüfung für den Nürnberger Burg-Pokal die Nase vorn hat, am Ende auch das Ticket für Frankfurt löst. Gute Chancen durfte sich Matthias Bouten ausrechnen. Er hatte in der ersten Prüfung mit dem achtjährigen ungarischen Hengst Jupiter v. Johnson und dem ebenfalls achtjährigen Rheinländer Hengst Long Island v. Lord Loxley die ersten beiden Plätze belegt, hatte also zwei aussichtsreiche Eisen im Feuer. Doch in der eigentlichen Wertungsprüfung kam es ganz anders.

Hier waren es Charlott-Maria Schürmann und die Oldenburger Sean Connery-Tochter Simsalabim, die mit 73,455 Prozent für ihren Auftritt in dem Prix St. Georges Special an der Spitze des Feldes landeten. Damit sind sie diejenigen – so Corona es nicht anders will –, die im Dezember in Frankfurt beim Finale des Nürnberger Burg-Pokals an den Start gehen dürfen.

Platz zwei ging an Franz Trischberger und den Hannoveraner Rassolini-Sohn Rugby mit 72,114 Prozent. Matthias Bouten und Jupiter mussten sich mit dem dritten Platz zufrieden geben (72,073). Der von Boutens Arbeitgebern, der Familie Meggle, selbst gezogene Long Island wurde Sechster (69,146).

Wer zum Burg-Pokal nach Frankfurt will, hat nun nur noch eine Chance: Anfang November gibt es eine letzte Etappe in Ankum, bei der das Siegerpaar das Ticket für den begehrten Startplatz lösen kann.

Isings Star von Morgen

Dafür sicherte Matthias Bouten sich beide Wertungsprüfungen der Prüfungsserie für Nachwuchs-Grand Prix-Pferde „Stars von Morgen“ mit dem elfjährigen KWPN-Hengst Veneziano v. Vivaldi-Havidoff (der aber kein Vollbruder zu Emmelie Scholtens Championatshengst Desperado ist).

In der Intermédiaire II kamen sie mit 75,219 Prozent aus dem Viereck. Im eigentlichen Finale, das im Rahmen der S10 ausgeritten wurde, erzielten sie 72,984 Prozent. Das Nachsehen hatte beide Male Uwe Schwanz auf dem dänischen Rockefeller-Sohn Rockson.

Grand Prix Tour

Im Grand Prix für die Kür von Gut Ising hatte Anja Plönzke mit Fahrenheit einen 70,80 Prozent-Sieg feiern können, während Dorothee Schneider und die Rubin-Royal-Tochter Fohlenhof’s Rock’n Rose mit Rang zwei hatten Vorlieb nehmen müssen (70,233).

In der Kür war die quirlige 16-jährige Hannoveraner Stute dann anscheinend angekommen in der Halle auf Gut Ising und siegte mit 47,875 Punkten (jedes der drei Richterpaare vergab ganze Wertnoten für A- und B-Noten, die addiert wurden – theoretisch wären also maximal 60 Punkte machbar gewesen) vor Anja Plönzke und Fahrenheit (46,375).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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