Holsteiner Reitpferdebundeschampion Catoo an den Helenenhof verkauft

Siegerkränze sind Catoo vertraut – hier der für den Titel des Landeschampions 2013.

(© Ein Holsteiner für Hannover: Catoo vom Helenenhof der Familie Schwiebert.)

Der Norden – zumindest der pferdebegeisterte Teil – stand Kopf als der heute siebenjährige Holsteiner Hengst Catoo das Reitpferdeviereck in Warendorf als Bundeschampion verließ. Nun bezieht der einstige Verbandshengst eine Box auf dem Helenenhof der Familie Schwiebert.

Die Familie Schwiebert setzt schon lange auf Holsteiner Dressurhengste. So geht der Mediencup-Sieger von 2008 (das, was heute der Louisdor-Preis ist, Anm. d. Red.) Carabas unter Rainer Schwiebert im Grand Prix-Sport. Jessica Schwiebert zu dem Neuerwerb: „Wir haben uns Catoo angesehen und alle Schwieberts wollten ihn prompt haben.“

Ein Stückchen Catoo steht schon länger in Kattendorf, nämlich dessen dreijähriger Sohn Catoo’s Son. Neben Vater Rainer ist auch die Tochter Franziska erfolgreich im Viereck unterwegs, das allerdings auf einem Westfalen, dem Fürst Piccolo-Sohn Fürst Rohan. Wer weiß, vielleicht wird sie einst in Catoos Sattel sitzen. Einstweilen soll der Hengst aber weiterhin von seinem langjährigen Ausbilder Markus Suchalla weitergeritten werden, dem Dressurverantwortlichen beim Holsteiner Verband, der den Hengst 2011 zum Bundeschampion auf dem Reitpferdeviereck gemacht hat. Der ist momentan dabei, sich parallel zu seiner Aufgabe in Elmshorn auf eigene Füße zu stellen. Dafür hat er sich den Hof Hilliggrund ausgesucht, wo auch Catoo trainiert wird. Für die Züchter ändert sich erstmal nichts. Die Zuchtrechte liegen weiterhin beim Holsteiner Verband.