Leudelange: Eine Handvoll Siege für Steffen Peters

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Suppenkasper mit Steffen Peters im Grand Prix Special von Leudelange 2018. (© Sabine Wegener/EQUITARIS)

Der US-Dressurreiter Steffen Peters setzte seinem erfolgreichen Wochenende beim CDI4* in Leudelange, Luxemburg, mit dem Sieg unter Flutlicht in der Kür und einem weiteren im heutigen Special die Krone auf.

Mit der elfjährigen Rheinländer Stute Rosamunde v. Rock Forever erzielte Steffen Peters in der Kür unter Flutlicht am späten Samstag Abend 80,550 Prozent, das zweitbeste Ergebnis überhaupt für die beiden. Peters berichtete: „Rosi kann jetzt nervlich die laute Musik viel besser ertragen, als das noch vor unserer mehrmonatigen Wettkampfpause der Fall war. Und an das Gehen unter Flutlicht hat sie sich bei der Turnierserie Anfang des Jahres im US-amerikanischen Wellington gut gewöhnt.“

Nach seinem Sieg im Grand Prix für die Kür hatte Peters erzählt, dass er der Stute nach dem Weltcup-Finale 2017, wo die beiden mit 75,879 Prozent Fünfte geworden waren, mit Bedacht eine mehrmonatige Pause gegönnt hatte, während der sie viel ins Gelände gegangen waren. Das habe der Stute gut getan. Tatsächlich ist es über drei Jahre her, dass sie in einer Kür über 80 Prozent erreicht hatten. 2015 waren sie in Achleiten mit 80,975 Prozent siegreich gewesen.

Zweiter in der Kür wurde Lokalmatador Sascha Schulz, der für den gastgebenden Stall Dressage Grand Ducal reitet. Er stellte den Lusitano-Hengst Dragao vor, der mit 77,810 Prozent das Viereck verließ, eine persönliche Bestleistung. Schulz: „Dragao liebt ja die Show und es macht unheimlich Spaß, zumal wir auch immer konstanter in unseren Leistungen werden.“

Auch auf Rang drei stand ein Lusitano-Hengst: Coroado, der von der Portugiesin Maria Caetano vorgestellt wird. Hier gaben die Richter 75,885 Prozent.

Grand Prix Special an Suppenkasper

Die vierte goldene Schleife für Peters gab es mit dem zehnjährigen KWPN-Wallach Suppenkasper v. Spielberg, den er vor ziemlich genau einem Jahr von Helen Langehanenberg übernommen hatte. Alle Richter setzten „Mops“ auf Rang eins. In Prozent hieß das: 73,936. Ein Fehler in den Serienwechseln drückte das Endergebnis etwas.

Aber Peters erklärte, sie befänden sich ja auch noch in der Kennenlernphase und den Fehler habe er sich selbst zuzuschreiben, weil er da zu risikobereit gewesen wäre. „Im Grand Prix bin ich noch etwas vorsichtig geritten. Den Special konnte ich schon deutlich mehr nach vorne reiten. Er gibt einem einfach ein super Gefühl in Piaffen, Passagen, Pirouetten, starkem Schritt …“

Zweite wurde die erst 20-jährige Dänin Victoria E. Vallentin mit dem Oldenburger Hengst Ludwig der Sonnenkönig v. London Swing (71,234), gefolgt von der Belgierin Fanny Verliefden auf dem zehnjährigen Rubin Royal-Sohn Indoctro vd Steenblok (70,809).

Beste Deutsche war an vierter Stelle Svenja Kämper-Meyer mit der Hannoveraner Stute Rania M, auch dies eine Tochter des Rubin Royal (69,617).

Sieg Nummer fünf

Den fünften Sieg bei sechs Starts sammelte Steffen Peters in der Intermédiaire I auf dem zehnjährigen KPWN-Wallach Donavan v. Vivaldi mit 71,882 Prozent. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Prix St. Georges, wo die beiden mit 66,912 Prozent nicht unter den Platzierten gewesen waren.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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