Ein Lusitano für die Oldenburger Zucht

Die Oldenburger gehen neue Wege. Wie am Sonntag bei der Hengstschau in Vechta verkündet wurde, wird der Lusitano-Hengst Dragao künftig für den Oldenburger Pferdezuchtverband zur Verfügung stehen.

Der Oldenburger Verband hat den Lusitano Hengst im Rahmen eines Zuchtversuchs anerkannt. Derzeit ist sein Einsatz auf 20 Stuten pro Jahr begrenzt. Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff erklärte kurz und bündig auf die Frage, was man sich hinsichtlich des Zuchtfortschritts von dem Hengst verspricht: „Interieur, Kraft im Rücken und Versammlungsmöglichkeiten.“

Dragao ist der erste Lusitano, der vom Oldenburger Verband zugelassen wurde. Zuvor gab es allerdings schon PREs, die Oldenburger Stuten decken durften. Bei der Hengstschau in Vechta wurde er von Sascha Schulz dem Publikum unter dem Sattel präsentiert.

Erfolge

Unter dem Luxemburger Sascha Schulz ist Dragao bis Grand Prix erfolgreich. So wurde der zehnjährige Schimmel Ende vergangenen Jahres beispielsweise Dritter im Grand Prix Special beim CDI5* in Genf (68,432 Prozent). Hinzu kamen weitere Top fünf-Platzierungen in Madrid (CDI5*), München (CDI4*), Cappeln (CDI4*) usw.

Schulz hatte erst im Mai 2017 das erste Turnier mit dem Hengst bestritten. Seine Grundausbildung bis einschließlich zur kleinen Tour erhielt der Hengst bei dem Spanier José Antonio Garcia Mena. Kurzzeitig saß auch dessen Landsmann Severo Jurado Lopez in Dragaos Sattel, Bereiter im Stall Helgstrand. Die Liaison endete allerdings schon nach einem Turnier, dem CDI3* in Herning 2017, wo sie mit 72,690 Prozent Dritte im Grand Prix wurden. Für 2018 ist der Hengst bei der FEI aktuell nicht fortgeschrieben.

 

 

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