Linda Zang und Uwe Mechlem neu im „Dressurrichter-Aufsichtsrat“

Das Judging Supervisory Panel (JSP) ist ein übergeordnetes Gremium verdienter Dressurrichter, die bei strittigen Richterentscheidungen aktueller Dressurturniere auf den Plan treten. Nachdem drei Mitglieder im November aufgrund von Unstimmigkeiten zurücktraten, ist nun Ersatz gefunden.

Die US-Richterin Linda Zang und Uwe Mechlem aus Deutschland sind dem JSP beigetreten. Sie ersetzen Ghislain Fouarge, Dieter Schüle und Eric Lette. Die hatten das Handtuch geworfen, nachdem das Dressurkomitee des Weltreiterverbands FEI sich weigerte, ihnen mehr Autorität zuzugestehen und für mehr Klarheit ihrer Position zu sorgen. Ghislain Fouarge sagte damals im Interview mit Eurodressage: „Im Augenblick sind uns die Hände gebunden und das bedeutet, dass unser Einfluss extrem begrenzt ist. Wir wären gerne befugt, beträchtliche Punkteunterschiede zu ändern. Aber nur, wenn die Richterurteile sich wirklich stark unterscheiden.“

Linda Zang und Uwe Mechlem arbeiten nun zusammen mit David Hunt (GBR), Mary Seefried (AUS) und Henk van Bergen (NED). Sowohl Zang als auch Mechlem haben bei vielen Championaten am Richtertisch gesessen. So war Zang bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 dabei, bei den Weltreiterspielen 1998 und 2006, bei der EM 2003 sowie bei sechs Weltcup-Finals und den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde 2009. Uwe Mechlem hat neben vielen anderen Turnieren unter anderem die Olympischen Spiele 1992 und 1996 gerichtet.

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