Mechelen: Persönlicher Rekord für Emmelie Scholtens in der Weltcup-Kür

FEI Dressage World Cup Freestyle – Mechelen 2019

Emmelie Scholtens und Desperado gewannen die Weltcup-Kür von Mechelen 2019. (© FEI/Dirk Caremans)

Emmelie Scholtens und Desperado haben ein hoch erfolgreiches Wochenende in Mechelen hinter sich. Nach dem Grand Prix gestern setzten sie in der heutigen Kür noch einen drauf – mit einem Ergebnis, das weder Reiterin noch Pferd je zuvor erzielt hatten.

Es war der Tag der persönlichen Rekorde in Mechelen. Die niederländische EM-Zweite mit der Mannschaft, Emmelie Scholtens und ihr Vivaldi-Sohn Desperado, kamen auf 85,075 Prozent – mehr als beide je erzielt haben.

Emmelie Scholtens berichtete später: „Ich bin glücklich, dass er so große Bewegungen hat. So war er immer und es ist eine gute Sache, dass es sich durch die Ausbildung nicht verändert hat.“ Gleichwohl könne das auch manchmal zum Problem werden: „Wenn Du 15 Einerwechsel am Stück reitest, ist da schon viel Pferd unter einem.“

Dennoch mache er es einem leicht: „Er ist der süßeste Kerl der Welt! Er ist ein Hengst, aber er weiß es nicht. Er ist wirklich das perfekte Pferd, so freundlich und rittig.“

Was das Weltcup-Finale im April 2020 in Las Vegas angeht, ist Scholtens sich noch nicht sicher: „Ich denke noch darüber nach, wie ich 2020 am besten angehen soll. Ich würde gerne am Finale teilnehmen, aber Tokio ist auch wirklich wichtig und ich habe nur das eine Grand Prix-Pferd. Von daher weiß ich nicht, ob es möglich ist, beides zu machen. Wie auch immer, wir sind nun in einem guten Rhythmus und werden in Amsterdam und ’s-Hertogenbosch an den Start gehen und sehen, ob wir uns für Las Vegas qualifizieren können. Und dann werden wir weitersehen.“

Die weiteren Plätze

Platz zwei ging an Maria Caetano (POR) auf Coroado mit 80,940 Prozent. Mechelen ist ein gutes Pflaster für die Portugiesin. Sie toppte heute ihren persönlichen Rekord, den sie hier im Vorjahr aufgestellt hatte.

Für den Spanier Juan Matute Guimon und Quantico sind die 80,510 Prozent sogar das erste Mal, das sie die 80 Prozent-Marke knacken konnten. Er sagte: „80 Prozent beim letzten Turnier des Jahres zu bekommen, ist großartig! Das bringt mich meinem großen Traum ein Stückchen näher, das ist Tokio“, so der erst 22-Jährige.

Der einzige deutsche Reiter, Frederic Wandres mit Westminster, der ihn dieses Jahr in Hamburg zum Derby-Sieger machte, kam mit 74,360 Prozent auf Rang neun.

Alle Ergebnisse finden Sie hier. 

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