Weltcup-Springen für David Will und Spring Dark in Al Ain

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David Will, hier auf Spring Dark, mit der er 2019 unter anderem in Redefin siegreich gewesen war. (© Lafrentz)

Holger Wulschner, Jörg Naeve und David Will sind derzeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs. Für letzteren hat sich der Ausflug schon jetzt gelohnt.

Für das gestrige Weltcup-Springen hatte David Will die 13-jährige Selle Francais-Spring Dark gesattelt. Sie waren eines der nur vier Paare, die das Stechen fehlerfrei hinter sich bringen konnten. Aber auch von den fünf Reiter- und Pferd-Kombinationen, die einen bzw. zwei Abwürfe gegen die Uhr hatten, konnte keine die 36,23 Sekunden unterbieten, mit denen Will und seine Stute durch den Stechparcours fegten – mehr als zwei Sekunden schneller als das Paar auf Rang zwei.

Das waren der UAE-Reiter Abdullah Humaid Al Muhairi und Cha Cha Cha, die nach 38,76 Sekunden ins Ziel galoppierten. Vladimir Tuganov hielt mit Suspens Floreval auf dem dritten Rang die russische Fahne hoch (39,17).

Für die beiden anderen deutschen Paare, Holger Wulschner auf Casirus und Jörg Naeve mit HH Fleur, endete das Springen nach dem ersten Umlauf. Wulschners Casirus hatte acht Strafpunkte. Jörg Naeve und HH Fleur schieden aus.

Tolle Saison für David Will

Für David Will ist der Sieg in Al Ain das passende Jahresabschluss, denn er hat 2019 so viel gewonnen wie noch nie. Inzwischen ist er mit seinen Pferden ja auf dem Hofgut Dagobertshausen stationiert und seitdem läuft’s. Unter anderem mit Spring Dark.

Mit ihr gewann er im Frühjahr den Großen Preis von Redefin und den von Dettighofen. Außerdem waren sie siegreich in Rahmenspringen beim CSI5* Villach und beim CSI4* von München. Und nun eben in Al Ain.

Die Stute hatte schon mehrere Reiter, unter anderem Rolf-Göran Bengtsson, der vor Will in ihrem Sattel saß. Aber unter keinem war die Le Tot de Semilly-Enkelin (v. Jazz Band Courcelle) so erfolgreich wie mit dem 31-Jährigen.

In Al Ain war David Will aber nicht nur mit Spring Dark gut unterwegs. Tags zuvor hatte er schon Rang drei im höchstdotierten Springen belegt, das allerdings auf dem achtjährigen Darco-Heartbreaker-Voltaire-Sohn Darius de Kezeg Z. Mit ihm war er am zweiten Weihnachstfeiertag auch schon Achter gewesen in einem 1,45 Meter-Zwei-Phasen-Springen, in dem Holger Wulschner und Cosun als Neunte platziert gewesen waren.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.