München: Anja Plönzke gewinnt die Kür, Riesenerfolg für Matthias Bouten

_MAX0096 Munich Indoors Tannenhofs Fahrenheit Anja Ploenzke11 18 Ph M Schreiner

Anja Plönzke und Tannenhof's Fahrenheit, Sieger in der Grand Prix Kür von München 2018. (© Schreiner)

Nach Platz zwei im Grand Prix konnten Anja Plönzke und Masters Hengst Fahrenheit heute in der Grand Prix Kür bei den Munich Indoors die Spitzenposition erobern. Und nicht nur sie hatte Grund zur Freude.

Im Grand Prix hatten Anja Plönzke und der elfjährige Fidertanz-Sohn Fahrenheit, Finalist im Louisdor-Preis 2017, noch Hubertus Schmidt und Escorial den Vortritt lassen müssen. Heute ließen sie keinen vorbei. Mit 76,825 Prozent setzten sie sich an die Spitze des achtköpfigen Starterfeldes. Bei drei Richtern standen die beiden an erste Stelle, bei zwei anderen an dritter.

Das waren Dr. Evi Eisenhardt und Hans-Christian Matthiesen (DEN). Beide hätten das Paar auf Rang zwei an der Spitze gesehen, Matthias Bouten im Sattel des zwölfjährigen KWPN-Hengstes Boston v. Johnson. Schlussendlich musste der Bereiter im Stall Meggle sich mit 76,675 Prozent nur knapp geschlagen geben. Die Freude dürfte umso größer sein, als da dies einen persönlichen Rekord für den Hengst darstellt. Bouten reitet ihn erst seit diesem Jahr. Bis Grand Prix ausgebildet hatte ihn Hendrik Lochthowe, der ebenfalls zahlreiche Erfolge mit ihm feiern konnte.

Die Grand Prix-Sieger, Reitmeister Hubertus Schmidt und der erst achtjährige Westfalen-Hengst Escorial, mussten sich heute mit Rang drei zufrieden geben. 74,725 Prozent erhielt der jüngere Vollbruder zu Schmidts Louisdor-Preis Finalist Escolar. München war das erste internationale Turnier des Hengstes und das heute seine erste Grand Prix-Kür.

Die weiteren Plätze

Luxemburgs Sascha Schulz und der Lusitano-Hengst Dragao behaupteten sich auf dem vierten Platz mit 74,375 Prozent. Dahinter reihte sich die Österreicherin Amanda Hartung auf Dresscode Black ein (71,850), dicht gefolgt von der frisch gekürten MEGGLE Championesse of Honour Victoria Michalke im Sattel des selbst ausgebildeten Dance On (71,825).

Fie Skarsoe, die nun auch für Luxemburg reitet, belegte mit So Dark den siebten Platz (70,45). Das Schlusslicht bildeten die Niederländerin Saskia Maertens und Legend of Loxley (67,8).

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.

Schreibe einen neuen Kommentar