Pony-EM Pilisjaszfalu: Antonia Roth und Shona Benner bringen das deutsche Team in Führung

Pony Europameisterschaften

Shona Benner und Der Kleine Sunnyboy waren 2019 das erfolgreichste deutsche Paar bei der Pony-EM in Strzegom. (© Wegener/Equitaris www.equitaris.de)

Nun haben die Pony-Dressurreiter Einzug gehalten im ungarischen Pilisjaszfalu, um dort die Europameisterschaften 2020 auszutragen. Und wie schon die anderen Altersklassen vor ihnen, legten die deutschen Mädels einen Einstand nach Maß hin!

Führende nach Tag eins ist Antonia Roth mit dem Hengst Daily Pleasure WE. Mit 75,971 Prozent sind das mit Abstand beste Ergebnis, das die beiden bisher auf internationalem Parkett erzielen konnten.

Tatsächlich gelang der 14-jährigen Antonia, für die dies die erste Europameisterschaft ist, eine kleine Sternstunde. Bis auf nicht ganz hundertprozentig saubere Übergänge zum Halten vor dem Rückwärtsrichten und der letzten Grußaufstellung gelang dem Paar eine super korrekte Vorstellung mit energisch herausgerittenen Verstärkungen, sehr gelungenen einfachen Wechseln, geschmeidigen Seitengängen und einem ansprechenden Seitenbild.

So setzten sie sich knapp gegen Shona Benner und Der kleine Sunnyboy durch, die es auf 75,886 Prozent brachten. Damit liegt die deutsche Mannschaft aktuell deutlich in Führung.

Morgen sind um 10.51 Uhr die Deutsche Meisterin Rose Oatley auf Daddy Moon an der Reihe und um 12.34 Uhr Lucie-Anouk Baumgürtel und Nasdaq, die sowohl beim internationalen Nachwuchsturnier in Mariakalnok als auch bei den Sichtungen in Warendorf alles abgesahnt haben.

Die Konkurrenz

Zweitbeste Mannschaft ist nach aktuellem Stand der Dinge das niederländische Team, für das heute besonders Jill Bogers und First Hummer punkten konnten. 73,60 Prozent sind das derzeit drittbeste Ergebnis der Einzelwertung. Mannschaftskameradin Jill Kempes erhielt mit Next Black Magic 71,457 Prozent, Rang sechs der laufenden Wertung.

Stark unterwegs sind die Belgier! Ine Blommart auf Wise Guy (72,314) und Emilie Herweyers mit Don’t Dream WE (71,686) sorgten auf den Plätzen vier und fünf dafür, dass ihre Equipe derzeit auf Bronzekurs ist.

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