Qualifikation für die erste Nürnberger Burg-Pokal Etappe 2018 an Friederike Hahn und Die Fürstin

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Friederike Hahn und Die Fürstin beim Training zuhause in Tangstedt, Schleswig-Holstein. (© Toffi)

Die Horses and Dreams in Hagen sind die erste Station des Nürnberger Burg-Pokals 2018. Die Qualifikation für die eigentliche Wertungsprüfung ging an unsere beiden aktuellen St.GEORG-Titelmodelle, Friederike Hahn und Die Fürstin.

74,366 Prozent gaben die Richter Friederike Hahn und ihrer achtjährigen Oldenburger Stute Die Fürstin, einer Tochter des Don Romantic aus einer Mutter v. Fürst Heinrich. Ihnen gelang eine fehlerfreie und ausdrucksstarke Runde in schöner Anlehnung. Die Fürstin ist ein großrahmiges Pferd mit drei sehr guten Grundgangarten. Insbesondere ihre Galopptour überzeugte mit deutlich bergauf und gerade nach vorne gesprungenen Wechseln und schon recht ausgereiften Pirouetten. Für den eleganten Sitz und die dezente Einwirkung erhielt Friederike Hahn als einzige Reiterin unter den vorderen Platzierten von allen Richtern eine 8. Das kommt nicht von ungefähr, wie man im aktuellen St.GEORG nachlesen kann.

Platz zwei ging an den Westfalen Daitokai v. Daressalam-Rohdiamant mit Janina Siemers – die unter anderem die U25-Europameisterin Ninja Rathjens trainiert – im Sattel und genau 71 Prozent auf der Anzeigetafel.

An dritter Stelle reihte sich ein Pferd ein, das einen geradezu exemplarischen Ausbildungsweg beschreitet: der Trakehner Imperio-Sohn Goldmond unter Birgit Hild. Vor drei Jahren wurde Goldmond Zweiter im Finale des Bundeschampionats. Sechs- und siebenjährig vertrat er die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Und nun achtjährig geht er eben Burg-Pokal. Heute gab es 70,829 Prozent für den Wallach, der körperlich sehr von der klassischen Ausbildung profitiert, die er bei Birgit Hild genießt, ersichtlich am geschlosseneren und zunehmend muskulöseren Erscheinungsbild.

Platz vier sicherte sich eine Reiterin, die regelmäßig zu Gast ist beim Finale des Nürnberger Burg-Pokals: Kira Wulferding mit der Rheinländer Stute Bohemian Rhapsodie v. Belissimo M-De Niro. Die Mutter der bunten Fuchsstute, Rhapsodie Queen, war unter der Australierin Hayley Beresford international erfolgreich in der Zeit, in der diese noch für Isabell Werth ritt. Ihre neunjährige Tochter überzeugt insbesondere mit einem von Natur aus kadenzierten und sehr elastischen Trab. Es war die Galopptour, wo die beiden heute Punkte liegen ließen die Stute in den Viererwechseln einmal ausfiel. Aber auch die erste (doppelt zählende) Pirouette war stockend, nicht im Takt und damit teuer. Insgesamt kamen die beiden auf 70,683 Prozent.

Fünfter (70,366) wurde Michael Klimke im Sattel des Hannoveraners Harmony’s Diabolo, der bei der Familie Pape zur Welt kam und wie so viele Pferde von ihnen Harmony Sporthorses gehört. So auch das nächste Pferd. Hier saß Susan Pape für Großbritannien im Sattel: Harmony’s Eclectisch, ein neunjähriger KWPN-Hengst v. Zenon. Wem der Name bekannt vorkommt – Eclectisch ging unter schwedischer Flagge vor zwei Jahren bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. Er kam heute mit 70,171 Prozent aus dem Viereck.

Und das ziemlich feucht. Einige Paare hatten heute das Pech, während strömenden Regens reiten zu müssen. Insofern ist für die eigentliche Qualifikation, bei der nur das Siegerpaar sich ein Ticket für das Finale in Frankfurt sicher, noch alles offen.

Alle Ergebnisse der Prüfung finden Sie hier.

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