Steffen Peters gibt siegreiches internationales Debüt mit Suppenkasper

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Suppenkasper unter Helen Langehanenberg bei den Deutschen Meisterschaften 2017 in Balve. (© von Korff)

Seit Ende Juli 2017 reitet der US-Amerikaner Steffen Peters den zehnjährigen Spielberg-Sohn Suppenkasper. Das internationale Debüt hätte aber trotz Sieg noch besser laufen können.

„Ich muss lernen, ihn (Suppenkasper, Anm. d. Red.) so gut zu reiten, wie einst Helen (Langehanenberg, Anm. d. Red.)“, mit den Worten resümierte Steffen Peters seinen ersten internationalen Dreisterne-Grand Prix mit Suppenkasper. Vor gut einem halben Jahr wechselte der zehnjährige Spielberg-Sohn von Helen Langehanenberg in den Stall des 53-jährigen US-Amerikaners. Auch wenn sich in der Prüfung noch etliche Fehler einschlichen, zum Beispiel in den Serienwechseln, gab es von den Richtern 71,152 Prozent und das bedeutete unangefochten der Sieg, denn Charlotte Jorst, die Nintendo unter dem Sattel hatte, ritt zu 68,609 Prozentpunkten. Ort des Geschehens war das Westcoast Dressage Festival im kalifornischen Temecula.

 

„Mein Dank geht an Helen“

Laut Peters sorgten einige Aspekte dafür, dass die Premiere nicht eindrucksvoller ausfiel. Zunächst hatte der 53-Jährige vierfache Olympiateilnehmer mit einer Grippe Tage zuvor zu kämpfen und dann ließ sich „Mopsie“, wie Suppenkasper genannt wird, noch etwas von der Atmosphäre beeindrucken und hatte dementsprechenden Vorwärtsdrang. Dennoch scheint es, als sei Peters sehr verliebt in seinen neuen Sportpartner. „In meinem Alter und an diesem Punkt meiner Karriere, denke ich, dass ich nie wieder ein ähnlich gutes Pferd wie Suppenkasper reiten werde. Er ist ein super ehrliches Pferd mit einem großen Herz. Man kann ihn auf Trense und ohne Sporen reiten und er würde nie auf die Idee kommen, seinen Dienst zu quittieren. Er möchte alles richtig machen. Es ist mir eine große Ehre, ihn reiten zu dürfen und mein Dank geht an Helen, die einen großartigen Job gemacht hat und ihn auf dieses hohe Level gebracht hat.“

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