Verden: Einlaufprüfung für den Louisdor-Preis an Hubertus Schmidt und Beryll

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(© Toffi)

Ein Pferd hat Hubertus Schmidt bereits für das Louisdor-Preis-Finale 2020 qualifiziert, nun soll noch das zweite folgen. In der Einlaufprüfung in Verden setzte der Reitmeister mit dem zehnjährigen Beryll heute ein erstes Ausrufezeichen.

Um 8.30 Uhr begann heute Morgen in der Niedersachsenhalle die Einlaufprüfung für den Louisdor-Preis, dem Grand Prix für Nachwuchspferde. Gleich als zweites Paar mussten Hubertus Schmidt und Beryll ins Dressurviereck. Das frühe Aufstehen machte den beiden offensichtlich nichts aus: 73,105 Prozent gab es für die Vorstellung. Vier der fünf Richter sahen den zehnjährigen Hannoveraner v. Benetton Dream-Weltmeyer auf dem ersten Platz. Lediglich der Richter bei C hatte das Paar nur auf Platz fünf.

J. Fellner

Reitmeister Hubertus Schmidt und Beryll siegten in der Einlaufprüfung des Louisdor-Preis in der Niedersachsenhalle. (© J. Fellner)

Wie der Reitmeister gegenüber dressursport-deutschland.de berichtete, hatte er den Wallach im Oktober 2018 in den USA entdeckt. „Ich habe einen Lehrgang in New York gegeben, dabei ist er mir aufgefallen. Ich dachte eigentlich, ich kaufe ein sehr einfach zu reitendes Pferd mit guter Qualität. Aber inzwischen weiß ich: Ich habe ein etwas schwierigeres Pferd mit super Qualität gekauft.“

Noch alles offen

Auf den zweiten Platz in der Einlaufprüfung kam mit Filigrano Marone ein Sohn des Hengstes Fürstenball, dessen Nachkommen ja auch schon bei den Hannoveraner Dressurpferde-Championaten am Mittwoch überzeugen konnten. Thomas Wagner stellte den neunjährigen Westfalen vor, der auf 72,237 Prozent kam. So ganz einig waren sich die Richter allerdings nicht: Die Platzziffern für den Dunkelbraunen schwankten zwischen eins und zehn.

Mit 71,684 Prozent verließen Lena Waldmann und Cadeau Noir v. Christ-De Niro heute das Viereck. Der gekörte Hengst vom Gestüt Bonhomme kennt die Frankfurter Festhalle bereits gut: Im letzen Jahr belegte er dort Rang drei im Finale des Nürnberger Burg-Pokals. Knapp dahinter rangierten Nicole Wego-Engelmeyer und der neunjährige Bordeaux-Sohn Budhi auf Rang vier (71,237).

Wer tatsächlich nach Frankfurt fahren darf, entscheidet sich erst in der Qualifikation am Sonntag. In Hagen konnten sich bereits Hubertus Schmidt und Denoix sowie Holga Finken und Gino qualifizieren. Auch Dorothee Schneider mit First Romance und Emma Kanerva mit Greek Air haben ihr Ticket nach dem Turnier in Bettenrode bereits in der Tasche.

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