Weltcup-Turnier Zakrzów: Ein wieder hergestellter Benjamin Werndl zeigt, wo es langgeht

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Benjamin Werndl und Daily Mirror (© Pauline von Hardenberg)

Das polnische Zakrzów ist dieses Wochenende Gastgeber einer Weltcup-Etappe der Dressurreiter. Mit von der Partie sind drei Deutsche, darunter Benjamin Werndl, der sich von Segway-Sturz in Balve bestens erholt zu haben scheint.

Bei einer Abendveranstaltung im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve war Benjamin Werndl mit dem Segway gestürzt und hatte sich einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Den Rucksackverband hat er nun hinter sich gelassen und greift in Zakrzów mit seinem Daily Mirror wieder an. Den Grand Prix haben die beiden schon mal für sich entschieden. 76,761 Prozent gab es von den Richtern. Vier der fünf Richter hatten ihn an erster Stelle.

Einzig Elisabeth Max-Theurer bei M hätte Frederic Wandres Duke of Britain den Vorzug gegeben, die ja einst in Zakrzów ihren ersten internationalen Grand Prix-Sieg feierten. Der wurde es heute nicht, dafür aber Rang zwei mit 75,174 Prozent.

Die dritte Deutsche im Bunde der Platzierten war Carina Scholz mit ihrem Hannoveraner Toronto-Sohn Tarantino. 69,065 Prozent bedeuteten den fünften Platz.

Dazwischen schieben konnte sich mit 70,522 Prozent zum einen die Weißrussin Olga Safronova auf dem Oldenburger Wallach Sandro d’Amour, einem San Amour-Rubinstein-Sohn, der bei Gerd Berges in Deutschland zur Welt kam. Zum anderen platzierte sich mit Regina Isachkina auf dem Rheinländer Hengst Sun of May Live eine Russin auf einem weiteren San Amour-Sohn an vierter Stelle (69,587).

Sonstige Ergebnisse

Carina Bachmann hatte für die kleine Tour die Quasar de Charry-Tochter Quadrophenia mitgebracht, mit der sie in diesem Jahr mehrere gute Platzierungen in Burg-Pokal Qualifikationen holte, aber nie ganz vorne stand und somit das Finale in Frankfurt verpasst hat. Dafür galoppierten die beiden heute vorneweg auf der Ehrenrunde.

Sie gewannen den Prix St. Georges mit 71,324 Prozent vor der Niederländerin Jessica Leijser auf der KWPN-Stute Djambalaya v. Santano (70,382).

Ansonsten konnte sich Sophie Luisa Duen mit ihren Dimacci D in der Teamaufgabe der Ponyreiter gegen die Konkurrenz durchsetzen, nachdem sie die einzige Runde über 70 Prozent gezeigt hatten (70,905). In der Einzelwertung mussten sie mit Rang drei Vorlieb nehmen. Vor ihr landeten mit Eva Golubinska auf Winston (69,595) und Weronika Lewandowska im Sattel von Casimir (68,153) zwei Polinnen.

In der Mannschaftsaufgabe der Jungen Reiter sorgte Anna Kappelhoff auf ihrem Hannoveraner Quaterback-Sohn Quatermain für einen deutschen Sieg mit 69,530 Prozent.

Alle Ergebnisse aus Zakrzów finden Sie hier.

 

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