Madrid: Copa del Rey an Emanuele Gaudiano

Emanuele Gaudiano und Cocoshynsky

(© GCT/Stefano Grasso)

Ein Italiener war es, der sich am Sonntag der Global Champions Tour Etappe von Madrid den „Pokal des Königs“ sicherte, den Copa del Rey, sozusagen der Große Preis, der über 1,55 Meter mit zwei Umläufen ging. Für die Deutschen gab es in diesem Springen nur eine Platzierung.

Gaudiano saß im Sattel seines besten Pferdes, des elfjährigen Westfalen Cocoshynsky v. Cornet Obolensky-Popcorn. Ihre Bestzeit in Runde zwei: 51,53 Sekunden. Nur er und noch drei weitere Reiter blieben fehlerfrei im zweiten Umlauf. Dazu gehörte der Pechvogel des Weltcup-Finales, Patrice Delaveau (FRA), mit Orient Express, dem Aachen-Dritten 2013. Gestern in Madrid wurden die beiden Zweite (52,73 Sekunden). Dritter war John Whitaker auf dem AES-Hengst Argento v. Arko III-Gasper (55,18 Sekunden).

Der einzige Deutsche, der sich für den zweiten Umlauf qualifizieren konnte, war Christian Ahlmann mit seinem neunjährigen Cornado II v. Cornet Obolensky-Acobat, dem Vollbruder zu Marcus Ehnings NRW-Landbeschäler Cornado NRW. Aber er hat den Hengst zurückgezogen. Trotzdem war er als Elfter noch im Geld. Daniel Deußer und Evita van den Veldbalie hatten einen schwarzen Tag erwischt. Sie kamen mit 16 Strafpunkten aus dem Parcours. Ludger Beerbaum und Zinedine gaben auf, genauso wie sieben weitere Reiter.

Ihr gemeinsames Debüt gaben Cadjanine Z und Constant van Paesschen. Die Stute, die zunächst von Gregory Wathelet international geritten wurde unter anderem bei den Olympischen Spielen 2012 und zuletzt vor wenigen Wochen mit Rodrigo Pessoa siegreich in Wellington war, wird nun auf Wunsch des Besitzers von van Paesschen geritten. Die beiden konnten sich mit vier Fehlern im zweiten Umlauf auf Rang sieben platzieren. Die Zusammenarbeit zwischen dem Besitzer Alain van Campenhoudt und Rodrigo Pessoa endete aufgrund von Unstimmigkeiten über den Einsatz des Pferdes.

Weitere Ergebnisse aus Madrid gibt es hier.

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