Deutsche Meisterschaften der Para-Dressurreiter 2018

Steffen Zeibig auf Feel Good, Siebter bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie.

Steffen Zeibig auf Feel Good bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie. (© Pauline von Hardenberg)

Das Gestüt Bonhomme war einmal mehr Schauplatz für die Deutschen Meisterschaften der Para-Dressurreiter und außerdem ein Meilenstein auf dem Weg zu den Weltreiterspielen in Tryon.

In Grade I/II dominierte ein Paar, das schon bei den vergangenen Championaten immer wieder Medaille geholt hatte: Elke Philipp mit ihrem bewährten Hannoveraner Rubinero-Sohn Regaliz. Sie gewannen sowohl Mannschafts- und Einzelaufgabe als auch die Kür.

Außerdem war Philipp mit Zweitpferd Fürst Sinclair Dritte Zweite und Vierte.

In der Mannschaftsaufgabe konnte sich Alina Rosenberg auf Nea’s Daboun an zweiter Stelle behaupten, in der Einzelaufgabe hatten die beiden wurden die beiden Sechste und in der Kür Dritte. In Szene setzen konnte sich unter anderem auch Martina Bentziger mit Fritzzantino auf Rang zwei in der Kür, fünf in der Einzel- und vier in der Mannschaftsaufgabe.

Gold ging somit an Elke Philipp, Silber an Martina Bentzinger und Bronze an Alina Rosenberg.

Grade III

Einen ähnlichen Durchmarsch wie Elke Philipp legte Championatskollege Steffen Zeibig mit seiner Stute Feel Good v. Fürst Heinrich im Grade III hin. Auch sie gewannen alle drei Wertungsprüfungen.

Ihnen auf den Fersen waren in allen drei Prüfungen Dr. Angelika Trabert, die mit Diamond’s Shine, einem achtjährigen westfälischen Wallach v. Diamond Hit, ein neues Pferd hat, sowie Claudia Schmidt im Sattel von Carpe Diem.

Gold, Silber und Bronze waren hier also klar verteilt.

Grade IV

Richtig spannend wurde es in Grade IV. Sowohl in der Mannschafts- wie auch in der Einzelwertung hatten Saskia Alexandra Deutz und die Swarovski-Tochter Soyala die Nase vorn.

Im Team Test landete Rekord-Paralympionikin Hannelore Brenner mit der achtjährigen Belissimo M-Tochter Belissima M auf dem zweiten Platz, gefolgt von Eva-Maria Pühringer mit Dark Pearl.

In der Einzelwertung wurden Pühringer und Dark Pearl Zweite vor Deutz auf ihrem zweiten Pferd Showtime. Brenner, die ebenfalls zwei Eisen im Feuer hatte, belegte mit Rainbow Queen Rang vier und mit Belissima M Platz fünf.

In der Kür feierte Hanne Brenner dann nicht nur den Sieg mit Belissima M, sondern auch Rang zwei auf Rainbow Queen. Dritte wurde Eva-Maria Pühringer, gefolgt von Saskia Alexandra Deutz.

Gold war Saskia Alexandra Deutz jedoch nicht zu nehmen. Silber ging an Eva-Maria Pühringer, Bronze an Hanne Brenner mit Belissima M.

Grade V

Die Entscheidungen in Grade V wurden dominiert von einer neuen Reiterin im Kreise der Para-Dressurathleten, die von Equipechefin Britta Bando als große Hoffnungsträgerin betitelt wurde: Regine Mispelkamp. Schon in Mannheim hatte sie für Furore gesorgt und auf Gestüt Bonhomme unterstrich sie, dass das keine Eintagsfliege war.

Mit dem Rheinländer Look at me now v. Lord Nobel S gewann sie alle drei Wertungsprüfungen. Mit Fürst Fidelis wurde sie zudem zweimal Zweite und Fünfte in der Kür.

In der Mannschaftsaufgabe wurde Carolin Schnarre auf Doremifasola Dritte. Anike Hölken und El dorado, in der Mannschaftsaufgabe noch gar nicht platziert gewesen, machten in der Einzelaufgabe einen Sprung nach vorn und wurden Dritte vor Carolin Schnarre.

In der Kür ging Rang zwei hinter Mispelkamp an Diana Borkowsky auf Salvador vor Anike Hölken und El dorado. Borkowsky hatte in den vorausgegangenen Prüfungen die Plätze vier und sechs belegt.

Gold war also eine sichere Sache für Regina Mispelkamp. Silber holte Anike Hölken und auf dem Bronzetreppchen landete Diana Borkowsky.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

 

 

 

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