Pony-EM Strzegom: Zwischenstand im Dressurviereck, Buschreiter auf Medaillenkurs

Pony Europameisterschaften

Lana-Pinou Baumgürtel und Massimiliano bei den Pony-Europameisterschaften 2019 in Strzegom (Polen). (© Wegener/Equitaris)

In der Dressur ist noch alles offen, die Vielseitigkeitsreiter liegen momentan auf Bronzekurs: Die Pony-Europameisterschaften im polnischen Strzegom sind in vollem Gange!

Als erstes deutsches Paar in der Einzelentscheidung betraten heute Vormittag Lana-Pinou Baumgürtel und Massimiliano um 10.40 Uhr das Dressurviereck von Strzegom. Gestern hatten sich die beiden bereits Bronze mit der Mannschaft bei den Pony-Europameisterschaften 2019 sichern können. Für die 14-jährige Lana-Pinou ist es der erste Start bei einem Championat. Ganz viel Erfahrung bringt hingegen ihr gleichaltriger Wallach Massimiliano mit: Unter Lucie-Anouk, der älteren Schwester von Lana-Pinou, gewann er in den letzten Jahren schon mehrfach EM-Gold.

Heute gab es für den Falben nach einer gelungenen Runde 75,243 Prozent von den Richtern – obwohl sich letztere nicht so richtig einig waren. Richterin bei H, die Ungarin Orsolya Hillier, sah das Paar mit 79,189 an erster Stelle im Zwischenranking. Der Däne Leif Tornblad, Richter bei C, vergab hingegen nur 72,432 Prozent. Damit liegen Lana-Pinou und Massimiliano nun vorläufig auf Position vier hinter einem starken dänischen Trio. Es führt Alexander Yde Helgstrand mit Adriano (78,216), der gestern schon in der Mannschaftswertung das beste Ergebnis und damit den Sieg für Dänemark erzielt hatte.

Morgen werden dann auch Shona Benner mit Der kleine Sunnyboy, Antonia Busch-Kuffner mit Daily Pleasure und Team-Küken Rose Oatley mit Daddy Moon in den Kampf um die Einzelmedaillen eingreifen.

Busch-Ponyreiter auf Medaillenkurs

Für die Pony-Vielseitigkeitsreiter stand heute der zweite Dressurtag an. Mannschaftsreiterin Sophia Rössel und ihr Camillo zeigten eine tolle Runde und führen mit 25,4 Minuspunkten nun das Einzelranking vor dem morgigen Gelände an. Das Paar war bereits im letzten Jahr bei der Pony-EM in Bishop Burton dabei und belegte dort Platz 26.

Das zweitbeste Ergebnis für das deutsche Team lieferte gestern die ursprünglich als Reservereiterin nominierte Josepha Fischer mit Bell-A-Bon (32,8). Auch Charlotte Schulze Zurmussen und Pascal waren bereits gestern an der Reihe (35,6). Ein wenig Pech hatte heute die vierte Mannschaftsreiterin Jette Lakenberg: ihre Stute Nadeshi wirkte insgesamt etwas auf der Flucht. Mit 48,4 Minuspunkten sind die beiden vorläufig das Streichergebnis im deutschen Team.

Damit liegt die deutsche Mannschaft nach der Dressur mit insgesamt 93,8 Minuspunkten auf dem dritten Rang. Ganz knapp davor rangiert Frankreich (93,7), in Führung sind momentan die Briten (88,4). Auch die einzige deutsche Einzelreiterin Nicoletta Massmann zeigte heute mit Majestro eine harmonische Vorstellung. Mit 26,2 Minuspunkten belegt sie momentan im Zwischenranking Platz zwei.

Morgen ab 15 Uhr geht es dann für alle Reiter ins Gelände von Strzegom. „Die Strecke ist nur rund sechs Minuten lang, daher kommen die Hindernisse schnell hintereinander. Es gibt viele technische, schmale Elemente, aber auch zahlreiche Alternativen. Auch die werden wir ins unsere Überlegungen einbeziehen“, schätze Bundestrainer Fritz Lutter die Aufgabenstellung ein.

Alle Ergebnisse von den Pony-Europameisterschaften finden Sie hier.

 

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