Ein KWPN-Hengst für Dressage Malá Skála

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Sonntagsausritt im schlosseigenen Park mit Halsring und ein paar Einerwechseln nur so zum Spaß – Alltag bei Alizée Froment und Mistral (© Pauline von Hardenberg)

Im vergangenen Herbst haben wir die französische Grand Prix-Reiterin Alizée Froment daheim in Tschechien besucht. Sie hat nun zusammen mit ihrem Mann in vierbeinigen Nachwuchs investiert.

Bei der KWPN-Körung im Januar haben Alizée Froment und ihr Mann, der Belgier Jan van Geet, den dreijährigen Landmark Texel erworben, berichtet horses.nl. Der Rappe ist über seinen Vater Toto Jr. ein Totilas-Enkel aus einer Ferro-Mutter. Wim van der Linde ist der Züchter.

Der bewegungsstarke Rappe wird in Zukunft allerdings nicht unter Alizée Froment gehen, sondern von ihrem Mann Jan van Geet ausgebildet werden. Der ist selbst ebenfalls Grand Prix-Reiter. Die beiden haben in Tschechien auf ihrem Anwesen im ca. eine Stunde von Prag entfernten Örtchen Mala Skala einen gleichnamigen Ausbildungsstall: Dressage Malá Skála.

Alizée Froment wurde bekannt durch ihre Auftritte mit dem wunderschönen Lusitano-Hengst Mistral du Coussoul – erst im Grand Prix-Viereck, dann bei Shows, wo die beiden Grand Prix-Lektionen nur mit Halsring zelebrierten. Diese Demonstrationen von Einheit und Harmonie mit dem Pferd haben der Französin großen Ruhm eingebracht.

Im vergangenen Dezember wurde Mistral in Stockholm verabschiedet. Für Alizée Froment geht damit eine Ära zu Ende. Sie ist überzeugt, ein Pferd wie Mistral wird sie nie wieder bekommen, verriet sie bei unserem Besuch in Tschechien. Aber sie schließt auch nicht aus, dass sie eines Tages wieder Grand Prix im Sport reitet. Dafür hat sie schon ein anderes niederländisches Pferd als potenzielle Kandidatin im Stall, die jetzt siebenjährige Stute Happy Ballerine. Die ganze Reportage finden Sie in St.GEORG 11/2018.

www.horses.nl