Henrik von Eckermann beteiligt sich an Janika Sprungers Spitzenpferd King Edward

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Henrik von Eckermann (© www.toffi-images.de)

Schon zweimal hat die Schweizer Springreiterin Janika Sprunger erlebt, wie von ihr ausgebildete Pferde verkauft wurden, als sie anfing, die Früchte ihrer Ausbildungsarbeit zu ernten. Bei ihrer aktuellen Nummer eins ist nun zumindest klar, dass er bei ihr im Stall bleibt..

Palloubet d’Halong, Bacardi – Janika Sprunger hatte schon einige herausragende Pferde, mit denen sie die Schweiz auch auf Championatsebene vertrat. Aber beide wurden verkauft, als sie kurz vor dem Zenit ihrer Laufbahn waren.

Mit dem zehnjährigen BWP-Wallach King Edward (v. Edward-Feo) hat Janika Sprunger wieder ein Pferd mit herausragendem Potenzial unter dem Sattel. Sie waren mit zwei Nullrunden Neunte beim Weltcup-Springen in Basel, siebte im Großen Preis von Mechelen, siegreich im Weltcup-Springen von Poznan Anfang Dezember usw.

Vergangene Woche hat der Fuchs nun die Nationalität gewechselt. Sprang er bislang unter Schweizer Flagge für die Dufour Stables AG, ist er nun für Schweden im Einsatz. Der Grund: Janika Sprungers Verlobter Henrik von Eckermann hat sich an King Edward beteiligt. Theoretisch könnte er den Wallach nun bei den Olympischen Spielen in Tokio reiten, wo die Pferde selbst auch in dem Land eingetragen sein müssen, für das sie an den Start gehen.

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Bacardi und Palloubet

Janika Sprungers beiden ehemaligen Spitzenpferde, Palloubet d’Along und Bacardi, waren über bzw. an Jan Tops verkauft worden. Ersteren vermittelte der niederländische Pferdehändler weiter nach Katar. Letzterer blieb im Stall Tops und wird von dessen australischer Ehefrau Edwina Tops-Alexander geritten.

Gehört hat man von den beiden seither kaum etwas. Der Verkauf von Bacardi liegt ein knappes Jahr zurück. Ende März und Anfang April stellte Edwina Tops-Alexander den Corland-Sohn an zwei Wochenenden in Gorla Minore vor. Beide Male hatten sie einen Abwurf und einen Zeitfehler im Großen Preis. Gleichwohl wurde der Hengst im September 2019 zu 100 Prozent auf Edwina Tops-Alexander überschrieben, so dass er bei den Olympischen Spielen für Australien springen dürfte.

Der heute 17-jährige Palloubet d’Halong (v. Baloubet du Rouet-Muguet du Manoir) war 2013 sensationell Zweiter im Großen Preis von Aachen mit Sprunger geworden und verhalf ihr anschließend zum siebten Platz bei den Europameisterschaften in Herning. Danach wurde er verkauft. Seit Oktober stand er im Besitz der Qatar Equestrian Federation und wurde von verschiedenen Reitern vorgestellt.

Anfangs ritt Ali Al Rumaihi ihn und war auch meistens fehlerfrei. Danach übernahm Bassem Mohammed die Zügel, mit dem Palloubet z.B. zum Jahreswechsel 14/15 mehrfach in den Weltcup-Springen von Dubai platziert war. Zudem trugen sie zu Katars zweitem Platz im Nationenpreis von Abu Dhabi 2015 bei und waren Zweite im Global Champions Tour Grand Prix von Miami 2015.

Shanghai 2015 war das letzte Turnier vor einer fast einjährigen Pause für den Wallach. 2016 und 2017 ging er jeweils drei kleine Turniere, 2019 nur eines.

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