Ingmar de Vos als FEI-Präsident einstimmig wiedergewählt

FEI President Ingmar De Vos

Ingmar de Vos, Präsident der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI). (© FEI)

Der Belgier Ingmar de Vos wurde bei der FEI-Generalversammlung in Manama, Bahrain, als Präsident des Weltreiterverbandes (FEI) wiedergewählt. Kaum eine Überraschung angesichts dessen, dass er keinen Gegenkandidaten hatte.

Ingmar de Vos wurde einstimmig von 133 Repräsentanten der unter dem Dach der FEI vereinten nationalen Verbände wiedergewählt. Er hat nun für weitere vier Jahre die Geschicke des internationalen Pferdesports in der Hand.

De Vos ist erst der vierte FEI-Präsident, der gleichzeitig auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist. Seine Rede war recht emotional: „Zusammen – und das ist das Schlüsselwort – zusammen können und werden wir unseren Sport weiterentwickeln und neue Athleten, Fans und Sponsoren begeistern. Und wir werden das tun, indem wir großartigen Sport, Spitzenformate und fantastische Turniere weltweit sicherstellen, die die Einzigartigkeit unserer Disziplinen und unseres Sports repräsentieren.“

Eine seiner größten Prioritäten sei es, die Gemeinschaft zusammenzuhalten und sicherzustellen, dass alle an einem Strang ziehen. Denn das sei die Art und Weise, in der man den Sport in neue Dimensionen führen könne. „Wir machen diese Reise zusammen. Das ist nicht die Aufgabe eines Mannes, sondern einer Gemeinschaft. Und ich bin jedem in diesem Raum dankbar für alles, was wir bisher erreicht haben und was wir weiterhin erreichen werden.“

Die Pressemitteilung der FEI betont, unter der Ägide von De Vos habe die FEI unter anderem größeres Engagement im Nachwuchsbereich gezeigt. Außerdem habe er die Abläufe zwischen der FEI und deren Mitgliedsverbänden optimiert und eine wichtige Entwicklung in der Übertragungs- und Digitalmedienstrategie des Verbandes voran getrieben.

Für die nächsten vier Jahre hatte De Vos bereits vor einigen Tagen eine „Roadmap“ mit seinen geplanten Maßnahmen veröffentlicht. Unter anderem hatte er dort selbst die Zukunft der Weltreiterspiele infrage gestellt.

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