Neuer Bereiter auf Gestüt Peterhof

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Gestüt Peterhof (© Pauline von Hardenberg)

Das Gestüt Peterhof meldet Verstärkung durch einen Grand Prix-Reiter aus Belgien in seinem Team.

Der Neue auf Gestüt Peterhof heißt Thomas Goedemé. Er soll Patrik Kittel (SWE) und Sascha Schulz (LUX) unterstützen und zusammen mit Ulrike Lautemann und Insa Hansen – die immer vor Ort ist, wenn ihre Zeit bei ihrem eigentlichen Arbeitgeber, dem Hof Kasselmann, es erlaubt – als Trainerinnen die Pferde fördern. Für Goedemé bedeutet das, dass er zusammen mit Sascha Schulz für die Ausbildung und Turniervorstellung der jungen Pferde zuständig sein wird. Der Star des Stalls, Dreifach-Weltmeister Sezuan, bleibt aber in Beritt bei Patrik Kittel. Der Hengst ist inzwischen Grand Prix-reif, heißt es vom Peterhof.

Thomas Goedemé ist auf internationaler Ebene noch unbekannt. Er lernte ab 2013 bei Jeroen Devroe, der Belgien bei fünf Europa- und vier Weltmeisterschaften im Viereck vertreten hat. Ferner ritt Goedemé für Pferdehändler Jochen Arl und war auch in mehreren Ställen im Ausland, unter anderem in Großbritannien und in Deutschland. Später hatte er in den Niederlanden einen eigenen Ausbildungsstall.

Ein bekanntes Pferd, das Goedemé während seiner Zeit bei Jochen Arl hervorgebracht hat, ist z. B. die Oldenburger Stute Walkuere. Mit dem Präfix „Equestricons“ trug sie die Niederländerin Dana van Lierop 2015 zu EM-Gold der Jungen Reiter. 2017 sammelte sie für Malaysia Gold- und Silbermedaillen bei den Asian Games und inzwischen geht sie in der Junioren- und Junge Reiter-Tour für Luxemburg. Die ersten internationalen Starts hatte die Stute unter Frankreichs Alizee Froment.

Ferner bildete Thomas Goedemé für die Paralympics-Bronzemedaillengewinnerin Nicole den Dulk ein Pferd bis zur Kleinen Tour aus.

Auf seiner Homepage sagt Goedemé: „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die das Gestüt Peterhof mir bietet. Es wird sicherlich nicht einfach werden. In einem Team wie diesem zu arbeiten, ist eine ziemliche Herausforderung. Da werden Präzision und Perfektion erwartet. Die nächsten Jahre werden mich eine Menge Schweiß und Tränen kosten, aber das ist Teil des Jobs. Wenn ich als Dressurreiter etwas werden will, muss ich Tag und Nacht arbeiten und ihnen zeigen, dass ich gewillt bin, es zu schaffen.“

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