Neues Pferd für große Aufgaben für Michael Jung

Zwei, die für einander durch dick und dünn gehen: Sam und Michael Jung

Olympiasieger, Weltmeister, Europameister, Badminton- und Burghley-Sieger – Michael Jung und Sam haben gewonnen, was es zu gewinnen gibt im internationalen Vielseitigkeitssport. (© Toffi)

Michael Jung hat ein neues Pferd im Stall, einen Iren mit Holsteiner Wurzeln, den er auf der Grünen Insel entdeckt hat und der mit seinen neun Jahren bereits volljährig ist.

Sonst „macht“ Michael Jung sich seine Spitzenpferde ja eher selbst. Nun hat er einen bereits neunjährigen Wallach neu im Stall, der allerdings international noch eine recht unbekannte Größe ist. Sein neuer Name ist fischergreenline. Seine ersten Turniere bestritt er noch unter dem Namen Castle Howard Ace. Aber da er nun in gemeinschaftlichem Besitzer der treuen Sponsorenfamilie Fischer zusammen mit der gesamten Familie Jung steht, brauchte er einen Namen mit dem „fischer“-Präfix.

Als Castle Howard Ace ging der Wallach seine ersten internationalen Turniere, zuerst mit Linda Murphy und dann mit dem Vier-Sterne-Reiter Aidan Keogh. Bei ihm hat Michael Jung seine sportliche Hoffnung entdeckt. Unter Keogh ging der damalige Castle Howard Ace zwei CIC*, einen CCI* und einen CIC2*. Platziert war er einmal als Zweiter in einer der Ein-Sterne-Kurzprüfungen.

Michael Jung will in Kreuth erstmals mit dem Wallach als fischergreenline an den Start gehen. 45,70 Prozent Vollblut sind im Pedigree des Iren zu finden, kombiniert mit jede Menge Springblut. Der Vater ist der selbst in 1,60 Meter-Springen erfolgreiche Cassino v. Cassini-Roman. Der Muttervater ist der legendäre Buschvererber Cavalier Royale v. Cor de la Bryère, der 1,60 Spring- und Vier-Sterne-Buschpferde in Serie lieferte und einst bei Familie Johannsen in Tornesch zur Welt kam. Ferner finden sich Namen wie King of Diamonds sowie diverse Vollblutgrößen wie z.B. Marlon xx im Pedigree.

www.vielseitigkeitssport-deutschland.de

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  1. L.

    Liebe Familie Fischer, hört doch bitte auf, den armen Pferden dieses lächerliche Präfix zuzumuten. Das ist ja fast so schlimm wie Noltes Küchengirl …

    • Martha

      Wenn Castle Howard Ace, aka FischerGreenLine, auch nur annähernd so erfolgreich wird wie Lord’s Classic, aka Noltes Küchengirl, dann kann es uns doch eigentlich gleichgültig sein, wie das Tier offiziell genannt wird. Zu danken haben alle Pferdebegeisterten den jeweiligen Familien für die Unterstützung zweier brillianter Reiter, die doch möglichst konkurrenzfähig bleiben sollen ( auch wenn vor allem die Umbenennung in „Küchengirl“ grenzwertig war und jetzt bei Calanda nicht wiederholt wurde).


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