Warendorf: Führungsriege des Landgestüts fristlos gekündigt

Laut WDR-Bericht ist Susanne Schmitt-Rimkus von ihrer Aufgabe als Leiterin des Landgestüts Warendorf derzeit entbunden.

Susanne Schmitt-Rimkus (© www.toffi-images.de)

Vor rund einem Jahr wurden Susanne Schmitt-Rimkus, bis dato Leiterin des Landgestüts Warendorf, sowie ihre beiden engsten Mitarbeiter vom Dienst suspendiert. Nun hat das Agrarministerium ihnen gekündigt.

Susanne Schmitt-Rimkus, ihr Verwaltungsleiter und der Hauptberittmeister waren vor einem Jahr aufgrund des Verdachts der Vorteilsnahme freigestellt worden. Es ging damals um Reisen nach Katar mit Angehörigen. Dazu soll es ausdrücklich verbotene Nebenerwerbstätigkeiten gegeben haben, Pferdehandelsgeschäfte mit Katar sowie Unregelmäßigkeiten bei den Ankäufen von Hengsten für das Landgestüt. In diesem Zusammenhang hatte die Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr auch die Räumlichkeiten eines Pferdehändlers und Hengsthalters durchsucht, der regelmäßig geschäftliche Beziehungen mit dem Landgestüt pflegte.

Heute hat die Dülmener Zeitung sich an das Agrarministerium gewandt. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass man sich „mit sofortiger Wirkung“ von den drei Mitarbeitern getrennt habe. Auch die Mitarbeiter des Landgestüts seien heute über diesen Schritt informiert worden. Am Mittwoch wolle sich der Agrarausschuss des Landtags mit dem Thema befassen. „Das Ministerium hat in den letzten Wochen Einsicht in die staatsanwaltlichen Ermittlungsakten nehmen können“, lautete die Erklärung.

Die Staatsanwaltschaft ermittele immer noch wegen Korruption, steuerlichen Vergehen etc. Die Dülmener Zeitung spricht außerdem von Geschäften mit den USA, die aktuell im Fokus stünden.

Quelle

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