Weltcup-Sieger Alamo nach Spanien verkauft und wieder mit Championatsreiter im Sattel

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Alamo unter Steve Guerdat (SUI) in Göteborg 2019 (© Pauline von Hardenberg)

Der KWPN-Wallach Alamo, der unter Steve Guerdat von einem Erfolg zum anderen sprang, hatte in den letzten Monaten einige Reiterwechsel. Doch nun hat er nicht nur den Reiter, sondern auch den Besitzer gewechselt.

Wie WorldofShowjumping.com berichtet, hat der spanische Fußballstar Sergio Ramos Alamo für Sergio Alvarez Moya erworben. Vor wenigen Monaten hatte der Real Madrid-Spieler seinem Landsmann bereits eine achtjährige Nachwuchshoffnung gekauft. Und nun eben den 13-jährigen Alamo, mit dem Sergio Alvarez Moya theoretisch gleich ganz oben anknüpfen könnte.

„Es ist ein Privileg, ein Pferd wie Alamo zu bekommen“, schreibt Sergio Alvarez Moya auf seiner Instagram-Seite, bedankte sich noch einmal bei seinem Gönner und kündigte an, er wolle Alamo in einigen Wochen in Oliva zum ersten Mal aufs Turnier mitnehmen.

Alamo, ein KWPN-Wallach v. Ukato, stand bisher in mexikanischem Besitz und hatte seine größten Erfolge mit dem Schweizer Weltranglisten-Ersten Steve Guerdat im Sattel. Der größte davon war der Sieg im Weltcup-Finale 2019. Aber die beiden haben zum Beispiel auch das Rolex Top Ten Finale von Genf für sich entscheiden können sowie zahlreiche andere Fünf-Sterne-Springen.

Anfang 2020 ging Alamo dann zurück zu seinem Besitzer, der ihn zunächst selbst vorstellte. Später gab er den Beritt dann Daniel Bluman, der mit dem Rappen auch recht erfolgreich war. Trotzdem holte sein Besitzer ihn erst einmal wieder zurück, ehe er nun ganz nach Spanien verkauft wurde.

Mit Sergio Alvarez Moya bekommt Alamo einen erfahrenen Championatsreiter in den Sattel. Mit dem Holsteiner Carlo war er bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio, den Europameisterschaften in Herning und Aachen sowie bei zwei Weltcup-Finals dabei. Er nahm an drei Weltreiterspielen teil (2006 mit Le Reve de Nabab, 2010 und 2014 mit Action-Breaker) sowie bei noch vier weiteren Europameisterschaften und zwei Weltcup-Finals.