Abdel Said gewinnt den Großen Preis von Valkenswaard, Baackmann Sechster, Ehning Siebter

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Der Ägypter Abdel Said und Arpege du Ru beim Hambuger Spring-Derby 2019. (© www.toffi-images.de)

Woche zwei des „Summer Events“ auf dem Turnierplatz von Jan Tops in Valkenswaard. Diesmal wurde auf Ein-, Zwei und Vier-Sterne-Niveau gesprungen. Der Sieg im Großen Preis ging nach Ägypten. Aber auch aus deutscher Sicht lief es gut.

Abdel Said steht kurz davor, sich einen Lebenstraum zu erfüllen. Das war der Start bei Olympia in Tokio. Den Ägyptern war es 2019 gelungen, nach 50 Jahren wieder eine Mannschaft für Olympische Spiele zu qualifizieren. Und ihnen werden gute Chancen eingeräumt. Kein Wunder, wie man heute in Valkenswaard erleben konnte, wo der designierte Mannschaftsreiter Said allerdings nicht mit seinem Tokio-Pferd Bandit Savoie am Start war, sondern mit Arpege du Ru.

Die beiden lieferten eine super Performance im Großen Preis der Vier-Sterne-Tour. Neun Paare waren im Stechen, vier sprangen auch hier fehlerfrei, aber keines war so schnell wie Abdel Said und seine elfjährige Selle Francais-Stute v. Apache d’Ariers, die nach 34,59 Sekunden die Lichtschranke auf der Ziellinie durchbrachen.

Zweite wurde die US-Amerikanerin Laura Kraut auf Confu (35,78), gefolgt von Jack Ansems (NED) mit der Zirocco Blue-Tochter Fliere Fluiter.

Auch zwei deutsche Paare hatten das Stechen erreicht: Jens Baackmann auf der elfjährigen Holsteiner Canstakko-Tochter Caprice und Marcus Ehning mit seinem Plot Blue-Sohn Priam du Roset. Bei Jens Baackmann fiel eine Stange, die Zeit reichte für den sechsten Platz. Acht Strafpunkte wurden es bei Ehning.

Klaphake Zweite

Es gab in Valkenswaard neben der Vier- unter anderem auch eine Zwei-Sterne Tour. Hier kam der Sieger im Großen Preis (1,45 Meter) aus Katar: Bassem Mohammed auf Caletto Cabana, die wie auch das Pferd auf Rang zwei aus Holsteiner Zucht stammt. Jenes zweitplatzierte Pferd war Laura Klaphakes zwölfjährige Cracker Jack-Tochter Carmalita, die im Stechen um 0,24 Sekunden langsamer war als der Sieger. Rang drei belegte Gerco Schröder (NED) mit dem westfälischen Ludwigs As-Sohn Lausejunge (41,44).

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