Basel: Super Erfolg für Niels Bruynseels

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Niels Bruynseels und Gancia de Muze, Sieger im Großen Preis von Basel 2017. (© CSI Basel)

Der 33-jährige Belgier Niels Bruynseels hat eilt derzeit von Erfolg zu Erfolg. Der jüngste Coup gelang ihm heute in Basel.

Im Sattel der elfjährigen belgisch gezogenen Stute Gancia de Muze v. Malito de Reve-Nimmerdor war er mit fehlerfreien 41,19 Sekunden unschlagbar im zweiten Umlauf des Großen Preises. Seit Mitte 2015 sind Bruynseels und Gancia de Muze ein Paar. Allein 2016 sicherten sie sich im Juni den Großen Preis von Bonheiden (CSI3*), wurden wenige Wochen später Dritte im Großen Preis von Beervelde (CSI3*), gewannen im September ein Rahmenspringen in Brüssel (CSI5*), dann den Grand Prix beim Weltcup in Helsinki, kurz darauf zwei weitere wichtige Springen in Maastricht und Genf und waren zuletzt Vierte im Grand Prix von Maastricht. Ihr stattliches Gewinnsummenkonto konnte Gancia de Muze mit dem heutigen Sieg um 100.000 Schweizer Franken (gut 93.000 Euro) erhöhen. So kann es weitergehen für Bruynseels. 2015 und zuvor 2009 war Niels Bruynseels jedenfalls bereits schon mal Teil des belgischen EM-Teams gewesen (und zuvor bei den Jungen Reitern).

Platz zwei ging heute an John Whitaker im Sattel der Holsteiner Stute Ornellaia v. For Pleasure-Calato mit einer ebenfalls strafpunktfreien 42,16 Sekunden-Runde. Mit Ornellaia war Whitaker im vergangenen Sommer z.B. auch bei den Olympischen Spielen in Rio am Start gewesen. Seit 2015 hat der Brite die Stute unter dem Sattel. Ornellaia gehört dem Team Harmony, hinter dem die ehemalige FEI-Präsidentin Haya von Jordanien steckt. Die Stute ist etwas Besonderes. Nicht nur weil ihr Vater Olympiasieger For Pleasure ist, sie ist auch die Enkelin der legendären Holsteiner Stute Fein Cera v. Landadel, die 2002 WM-Bronze mit Peter Wylde (USA) gewann und bestes Pferd der Spiele geworden war.

Die dritte Dame an der Spitze dieses Großen Preises und die zweite aus Holstein war Edwina Tops-Alexanders Lintea Tequila v. Campbell-Corrado II. Gerade mal zwei hundertstel Sekunden langsamer waren die beiden als Whitaker und Ornellaia. Hier stoppte die Uhr nach 42,18 Sekunden.

Bester Deutscher im Großen Preis war Hans-Dieter Dreher im Sattel von Cool and Easy. Der ebenfalls holsteinisch gebrannte Contender-Sohn hatte am Donnerstag bereits das wichtigste Springen des Tages für seinen Reiter geholt. Heute wurde es mit je einem Abwurf in beiden Umläufen Platz acht. Auch Marcus Ehning und der elfjährige Belgier Gin Chin van het Lindenhof v. Chin Chin leisteten sich jeweils einen Klotz in beiden Runden, Rang zehn. Gerade noch im Geld waren als 15. auch Daniel Deußer und die belgische Cassini-Tochter Equita van’t Zorgvliet. Hier fielen in Runde zwei zwei Stangen.

Marco Kutscher und der elfjährige OS-Wallach Clenur hatten im ersten Umlauf aufgegeben.

Alle weiteren Ergebnisse finden Sie hier.

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