BuCha: Belgisch-westfälischer Champion im Parcours

Zum ersten Mal auf dem Bundeschampionat und dann mit dem Titel nach Hause fahren: der Einstand des Belgiers Lucas Deryckere in Warendorf hätte besser nicht sein können. Auf einem Westfalen sicherte er sich den Titel bei den sechsjährigen Springpferden und ließ namenhafte Konkurrenz hinter sich.

Coco Berlini v. Caspar-Quidam de Revel war an allen Tagen in Warendorf ohne einen Fehler geblieben. Der Name der Stute, die aus der Zucht von Heinrich Sterthoff stammt, erklärt sich bei einen genauen Blick auf die Abstammung. Der Sportname ihres Vaters Casper ist Berlin der Holsteiner, der unter dem Niederländer Gerco Schröder international Erfolge feierte. Coco Berlini zeigte, dass sie wie ihr Vater auch schnell sein kann. Im Stechen des Zwei-Sterne-M-Springens war sie mit 48,86 Sekunden knapp schneller als Mario Stevens auf Fairmont E v. Ferragamo-Rockwell (Z.: Gestüt Eichenhof), ebenfalls ein Westfale (0/49,34).

Bronze nimmt Christian Kukuk mit in den heimischen Stall seines Chefs Ludger Beerbaum. Er hatte die Mecklenburger Stute Cabana v. Carrico-Lord Kemm (Z.: Klaus Narajek) unter dem Sattel (0/50,9). Das beste Pferd aus den Qualifikationen, Caspar blue v. Chacco-Blue-Freiherr (Z.: ZG Annette und Friedrich-Aug. Witte) sprang unter Carola Wegener ebenfalls bis ins Stechen, wurde dort Neunter. Der Bundeschampion aus dem Vorjahr, der Hannoveraner Sandokan v. Stakkato-Landor S (Z.: Hans-Werner Schubert), hatte unter Mathias Schwentker drei Abwürfe im Umlauf.

Die Ergebnisse

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