Budapest: Elisabeth Meyer Vierte im Weltcup-Springen, Sieg an Alain Jufer

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Alain Jufer mit Cornet MM (© CSIO Budapest / Hajdu Krisztina)

Toller Erfolg für Elisabeth Meyer aus Bayern! Beim CSI3* in Budapest war sie im Weltcup-Springen unter den vorne Platzierten. Der Sieg ging allerdings in die Schweiz.

Bei Alain Jufer zeigt das Training mit dem Weltranglisten-Ersten Steve Guerdat, der auch ein Jugendfreund von Jufer ist, Wirkung. Im Sattel des westfälischen Cornet Obolensky-Sohnes Cornet MM lieferte Jufer mit 34,51 Sekunden im Stechen eine uneinholbare Zeit.

Über Platz zwei konnte sich die Britin Laura Renwick auf Arkuga freuen (35,25 Sekunden). Sie hat ein mega Wochenende in Budapest, nachdem sie bereits gestern das Weltranglisten-Springen auf Dublin V hatte für sich entscheiden können. Die Freude dürfte umso größer sein, da dies heute der bislang wichtigste Erfolg für ihre erst neunjährige Arko III-Tochter war.

An dritter Stelle reihte sich der Niederländer Johnny Pals ein, der sich heute auf den 14-jährigen Holsteiner For Pleasure-Sohn Fernando verlassen hatte. Der bestätigte Pals‘ Entscheidung mit einer fehlerfreien 35,61 Sekunden-Runde.

Auf Rang vier leuchtete es Schwarz-Rot-Gold dank Elisabeth Meyer. Die 32-jährige Stallreiterin von Dietmar Gugler in Ising am Chiemsee ritt den Holsteiner Wallach Chicago HD, den sie seit vergangenem Herbst unter dem Sattel hat. Der Cornet Obolensky-Sohn war zuvor unter anderem von Nicola Pohl und deren Trainer Cian O’Connor geritten worden. Der heutige vierte Platz nach einem fehlerfreien 36,45 Sekunden-Stechen ist aber bislang der größte Erfolg seiner Karriere.

Mit nur einem Zeitfehler gab es zudem noch einen achten Platz für Daniela Theelen und Bankimoon, während Tobias Bachl und Cicera de la Vayrie B einen Abwurf im Normalparcours verzeichneten.

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