Christian Ahlmann nicht beim Weltcup-Finale in Paris dabei

Christian Ahlmann und E-Pleaser Foto: Pauline von Hardenberg

Christian Ahlmann und sein aktuell bestes Pferd Epleaser van't Heike, der allerdings derzeit verletzungsbedingt pausieren muss. Damit ist der Traum vom Weltcup-Finale in Paris ausgeträumt. (© Pauline von Hardenberg)

Christian Ahlmann verzichtet auf einen Start beim Weltcup-Finale in Paris Mitte April. Der Grund: Pferdemangel.

Die Rheinische Post zitiert den Sieger des Weltcup-Springens von Leipzig mit den Worten: „Ich habe kein passendes Pferd. Epleaser ist noch verletzt. Ich hatte mich auf Paris gefreut, aber es hat keinen Sinn, dort ohne in richtig gutes Pferd zu reiten.“

Sein Erfolgspferd Taloubet hatte der Olympia-Dritte (Mannschaft) von Rio ja im Anschluss an den Sieg in Leipzig aus dem großen Sport verabschiedet. Derzeit hat Ahlmann einige gute junge Pferde im Stall, z.B. den elfjährigen französischen Kannan-Sohn Tokyo, mit dem er in Neumünster gut platziert war. Aber der Wallach hatte lange pausiert und Ahlmann erklärte bei den VR Classics „an der Feinabstimmung“ müsse er noch arbeiten.

Damit sind es nur noch zwei Springreiter, die die deutsche Fahne in Paris hochhalten: Daniel Deußer und Marcus Ehning.

Epaillard rückt nach

Groß ist die Freude bei dem Franzosen Julien Epaillard. Er hatte die Top 18, die sich aus der Westeuropa-Liga für das Weltcup-Finale qualfizieren, knapp verpasst. Durch Christian Ahlmanns Absage ist er nun dabei.