Gijon: Spanischer Heimsieg im Nationenpreis, Deutschland abgeschlagen

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Eduardo Alvarez Aznar und Seringat im Nationenpreis von Gijon 2018. (© hipico.gijon.es)

Im spanischen Gijon findet dieses Wochenende ein Fünf-Sterne-Nationenpreisturnier mit deutscher Beteiligung statt. Der Sieg blieb im Lande.

Eine höchst spannende Angelegenheit war die Entscheidung im Nationenpreis von Gijon. Nach zwei Umläufen hatten drei Mannschaften zwölf Fehler auf dem Konto: Spanien, Italien und die Niederlande. So musste ein Stechen die Entscheidung bringen. Für die Niederlande gingen Leon Thijssen und der KWPN-Hengst Cristello ein drittes Mal in den Parcours. Ergebnis: ein Abwurf, 42,04 Sekunden.

Das italienische Schicksal lag in der Hand von Lucia Le Jeune Vizzini auf Cabalgaro Z – 41,36 Sekunden. Das war schon mal besser.

Spanien wurde im Stechen durch Eduardo Alvarez Aznar auf Seringat vertreten, einem Pferd, das im vergangenen Jahr noch unter dem Iren Cian O’Connor in Wellington für Furore gesorgt hatte. Danach wurde der nun zwölfjährige Franzose v. Chef Rouge verkauft. Zunächst hieß es, er würde künftig von dem Norweger Geir Gulliksen geritten. Inzwischen geht er also unter spanischer Flagge. Und das hoch erfolgreich, wie man in Spanien gesehen hat: Nach zwei fehlerfreien Umläufen blieben sie auch im Stechen ohne Strafpunkte und machten damit den Sieg für die Gastgeber perfekt.

Die Italiener wurden Zweite vor den Niederländern. In der siegreichen spanischen Mannschaft ritten neben Aznar Manuel Fernandez Saro auf Usador du Rouet (4/0), Mikel Aizpurua Quiroga mit Cartanya (4/4) und Laura Roquet Puignero im Sattel von Sandi Puigroq (4/8).

Antonio Alfonso mit Redskin de Riverland (4/4), Emanuele Camilli auf Urban de Rohan (4/0) und Riccardo Pisani mit Chaclot (0/4) vervollständigten das italienische Team.

Bei den Niederländern ritten neben Thijssen Lisa Nooren mit Sabech d’Ha (4/4), Sanne Thijssen auf Expert (0/4) und Doron Kuipers im Sattel von Charley (0/0).

Deutschland auf dem letzten Platz

Die deutsche Mannschaft konnte sich nicht für den zweiten Umlauf empfehlen. Drei der vier Reiter hatten zwei Abwürfe. Lediglich Jörne Sprehe auf Stakki’s Jumper drehte eine fehlerfreie Runde. Die Acht-Fehler-Pechvögel waren Michael Kölz mit Anpowikapi, Marcel Marschall auf Utopia und Thomas Kleis mit Chades of Blue.

Jörne Sprehe konnte dafür später auf dem Hannoveraner Solero ein 1,40 Meter-Springen für sich entscheiden.

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