Hagen: Der zweite Franzosen-Streich

Platz zwei für Marco Kutscher auf Cornet’s Cristallo

Hagen a.T.W. Hof Kasselmann 26.04.2014 "Horses and Dreams" hier Springen mit Stechen (Große Tour): Marco Kutscher (GER) und Cornet´s Cristallo Foto: ©Julia Rau Am Schinnergraben 57 55129 Mainz Tel.: 06131-507751 Mobil: 0171-9517199 Rüsselsheimer Volksbank BLZ 500 930 00 Kto.: 6514006 Es gelten ausschliesslich meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (© Julia Rau)

Es läuft für Julien Epaillard in Hagen! Nachdem der Franzose am Donnerstag bereits das Springen der Großen Tour gewinnen konnte, stand er auch heute in der Qualifikation für die Riders Tour-Wertungsprüfung morgen ganz vorne. Allerdings hat Marco Kutscher es ihm nicht zu leicht gemacht.

Unaufwendig, aber sehr effektiv das war der Stechritt von Marco Kutscher auf Cornets Cristallo v. Cornet Obolensky. Die Zeit stoppte bei 37,19 Sekunden und zunächst bissen sich einige an dieser Vorlage die Zähne aus, unter anderem auch Robert und John Whitaker. Die Briten sind beim besten Willen nicht dafür bekannt, im Parcours zu bummeln, aber an die Zeit kamen sie nicht heran und belegten die Plätze vier, Robert Whitaker auf Catwalk v. Colman (37,69), und fünf, John Whitaker auf Argento (38,27).
Als drittletzter Starter kam dann der Franzose Julien Epaillard in das Stadion in Hagen und ließ seinen Casall-Sohn Cristallo A LM ordentlich galoppieren es reicht, die Uhr stoppte bei 37,12 Sekunden. Als vorletzter Starter versuchte Holger Wulschner noch die Zeit auf dem neun Jahre alten Cha Cha Cha, ebenfalls von Casall, zu unterbieten, aber es reichte nicht (37,33), Platz drei für ihn. Das hat er super gemacht, lobt Wulschner im Anschluss seinen Holsteiner. Ich hatte zum letzten Sprung nicht den Mut weiter zu reiten, da habe ich es verschenkt. Für Julien Epaillard war es bereits der zweite Sieg in Hagen mit dem gleichen Pferd. Eine gelungene Premiere, ist er doch zum ersten Mal in den Teutoburger Wald gereist. Zufrieden, wenn auch selbstkritisch war Marco Kutscher: Es war ein ordentliches Stechen, aber zum ein oder anderen Sprung habe ich die Einflugschneise nicht richtig erwischt.
Während Marco Kutscher in der Großen Tour knapp am Sieg vorbei ritt, stand sein Stallkollege Henrik von Eckermann in dem Springen der Youngster-Tour für sieben und acht Jahre alte Pferde ganz vorne. Der Schwede siegte auf Cassinis Angel v. Cassini II (0/34,77) vor Eva Bitter auf Inliner v. Iberio (0/36,20) und Tobias Meyer auf Shes the one v. Stakkato Gold (0/36,52).

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