Hannes Ahlmann neu im Talentpool der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und mit bewährtem Partner an seiner Seite

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Hannes Ahlmann und Carlton SR bei den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde 2019. Carlton SR gehört Hannes' Paten, Prof. Dr. Bernd Heicke. (© www.hippofoto.be/Caremans)

Nachwuchsspringreiter Hannes Ahlmann gehört nun auch zum Talentpool der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Seinen Paten kennt er bereits gut.

Prof. Dr. Bernd Heicke vom Gestüt Fohlenhof wird Hannes Ahlmanns offizieller Pate bei der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Die Familie Ahlmann und die Familie Heicke vom Gestüt Fohlenhof in Haßloch verbindet eine langjährige Partnerschaft. Die begann 2011, als Prof. Bernd Heicke für sensationelle 600.000 Euro den damaligen Reservesieger der Holsteiner Körung und späteren 70-Tage-Test-Sieger erwarb, Cascadello. Er stationierte ihn bei Familie Ahlmann in Reher, wo er seither unter Dirk Ahlmann erfolgreich im Sport geht und sich züchterisch längst einen Namen gemacht hat, unter anderem, als er direkt aus seinem Debütjahrgang den Siegerhengst in Holstein stellte, der inzwischen mit den Ahlmanns erfolgreich ist.

Hannes war damals gerade erst zehn Jahre alt. Aber sein Talent für die Springreiterei war schon damals offensichtlich. Wie Prof. Heicke berichtet: „Hannes hat eine tolle Einstellung zum Pferd. Er macht sich viele Gedanken und stellt sich auf jedes Pferd neu ein. Seine feine und sensible und gleichzeitig aber auch zielstrebige Reitweise gefällt mir. Er ist ehrgeizig, schnell und liefert trotzdem stilistisch hervorragende Runden ab. Für mich ein absolutes Ausnahmetalent.“

Prof. Heicke war so begeistert von Hannes, dass er ihm schon im Children-Alter Pferde zur Verfügung stellte. Etwa Sunsalve, mit dem Hannes bei den U14-Europameisterschaften 2015 in Wiener Neustadt Gold mit der Mannschaft gewann und Fünfter in der Einzelwertung wurde.

Dieser Erfolg war keine Eintagsfliege. Seither hat Hannes noch an drei weiteren Europameisterschaften teilgenommen und gewann zuletzt Silber mit dem Juniorenteam bei der EM 2019. Die 2020 fand ja wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Bedauerlich! Dass Hannes hier gute Chancen gehabt hätte, demonstrierte er bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, wo er in seinem ersten U21-Jahr auf Anhieb den Titel holte.

Diese Erfolge hat Hannes aus seiner Sicht auch Prof. Heicke zu verdanken: „Ich weiß nicht, ob ich ohne Bernd da wäre, wo ich bin. Er hat schon sehr früh an mich geglaubt und mir die Möglichkeit gegeben, tolle Pferde zu reiten und auszubilden. Dank ihm bin ich erfolgreich im Childrenalter gestartet und habe in jeder Altersklasse nahtlos angeknüpft. Ich bin ihm so unglaublich dankbar.“

Doch damit soll’s ja nicht gewesen sein. Dass Hannes auch in Zukunft vorne mitmischt, soll nun über die offizielle Patenschaft der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport abgesichert werden. Die läuft über mindestens zwei Jahre, in denen Hannes nicht nur finanziell von Prof. Heicke unterstützt wird, sondern auch in allen anderen Belangen. Zeit darüber zu reden, haben die beiden genug. Denn wie Hannes erzählt: „Manchmal ruft Bernd an und sagt, dass er wieder Reiturlaub machen möchte. Dann kommt er mit einem Pferd zu uns nach Reher und verbringt ein paar Tage im Norden.“

Selbst ein Förderer des Nachwuchses

Hannes ist allerdings keiner, dem die fertigen Pferde zum Losreiten hingestellt werden. Die meisten macht er sich selbst. 2019 hatte er zwei Pferde für die Weltmeisterschaften der jungen Springpferde qualifiziert, darunter Carlton SR, den Prof. Heicke ebenfalls für ihn als junges Pferd erworben hat. Bei der Gelegenheit hatten wir das „Familienunternehmen Ahlmann“ für eine Reportage begleitet und selbst erlebt, wie viele Gedanken sich Hannes um seine Pferde und seinen Sport macht.

Die WM der jungen Springpferde musste 2020 ebenfalls wegen Corona ausfallen. Aber für dieses Jahr hat Hannes Ahlmann sie ebenso auf dem Zettel wie das Bundeschampionat. Dort war er schon 202o nur knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt, als er mit Baloucan Vierter geworden war. Er verspricht: „Für dieses Jahr peile ich das Treppchen an.“

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