Kevin Stauts Ayade de Septon wird Juniorenpferd

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Kevin Staut und Ayade de Septon (© Claes Jacobsson/GHS)

Kevin Staut gibt seine 13-jährige Erfolgsstute Ayade de Septon an Patrice Delaveaus Tochter ab.

Pferdewechsel innerhalb der Haras des Coudrettes-Familie – Valentine Delaveau, die 17-jährige Tochter von Patrice Delaveau, übernimmt Ayade de Septon. Die 13-jährige belgische Wandor van de Mispelaere-Tochter war von Kevin Staut in den Sport gebracht worden und ging mit ihm hoch erfolgreich bis auf Fünf-Sterne-Niveau.

Schon achtjährig holte sie die ersten Weltcup-Platzierungen und wurde Dritte im Großen Preis der Londoner Olympiahall. Zuletzt platzierten die beiden sich in Rahmenspringen bei den CSI5* in Basel und Hongkong. Der letzte gemeinsame Auftritt war beim Saut Hermès, wo sie einmal mit vier Fehlern aus dem Parcours kamen und einmal ausscheiden mussten.

Nun schreibt das Haras des Coudrettes auf seiner Facebook-Seite: „Es gibt Pferde, die sind anders als die anderen. Die, die Familienmitglieder geworden sind. Zu denen gehört Ayade. Nach sieben Jahren auf höchstem Niveau unter dem Sattel von Kevin hat unsere Puppe eine Pause verdient und macht nun die französische Junioren-Kaderreiterin Valentine glücklich.“

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Valentine Delaveau gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten französischen Nachwuchsreitern. 2017 gehörte sie zum Pony-Team, das Platz vier bei den Europameisterschaften in Kaposvár (Ungarn) holte. Zudem vertrat sie die französischen Farben schon bei mehreren U18-Nationenpreisen und startet international auch auf Zwei-Sterne-Niveau bei den Großen.

Comeback von Aquila mit Patrice Delaveau

HUBSIDE JUMPING / Marco Villanti

Patrice Delaveau und Aquila auf dem Weg zum Sieg im CSI4*-Grand Prix von Saint Tropez. (© HUBSIDE JUMPING / Marco Villanti)

Auch von Valentines Vater Patrice Delaveau gibt es gute Nachrichten. Nach einem halben Jahr Pause feierte sein 14-jähriger KWPN-Wallach Aquila HDC ein super Comeback beim CSI4* in Saint Tropez. Rotterdam Ende Juni 2018 war das letzte Fünf-Sterne-Turnier von Delaveau und Aquila. Bis Ende des Jahres verschwand der Dunkelfuchs von der Bildfläche. Jetzt im Frühjahr ritt Delaveau ihn in vier kleineren Springen, ehe er nun in Saint Tropez wieder ganz oben mitmischte.

Das Springen war ein spannendes und der Sieg alles andere als ein leichter: „Als Steve Guerdat in Führung ging, hörte ich jemanden sagen: ,Das war’s. Er hat gewonnen.‘ Aber ich wollte mein bestes geben und schneller reiten. Der Untergrund war perfekt und das Stechen gut aufgebaut. Ich musste es versuchen.“

Das taten er und sein Ovidius-Sohn. Ergebnis: fehlerfrei in 37,78 Sekunden. Und damit schneller als der frisch gebackene Weltcup-Sieger und Weltranglisten-Erste Steve Guerdat (SUI) im Sattel der neunjährigen KWPN-Stute Flair v. Zirocco Blue. Bei ihnen stoppte die Uhr nach 38,04 Sekunden. Rang drei sicherte sich Brasiliens Eduardo Menezes mit dem OS-Hengst Chaganus v. Chacco Blue (0/38,23).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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