Knokke: Jerôme Guery fährt jetzt Porsche

Springen

(© www-toffi-images.de/von Korff)

Schnelles Auto für den schnellsten Reiter – der CSI5* im belgischen Knokke sah einen einheimischen Sieger im „Grand Prix Porsche“. Bester Deutscher war Marcus Ehning.

Es war das erste Mal, dass die Stephex Stables ein Fünf-Sterne-Turnier in Knokke organisiert haben. Womöglich war es die Aussicht, im Großen Preis einen Porsche gewinnen zu können, die zahlreiche Spitzenreiter nach Belgien statt nach Monaco zur Global Champions Tour gelockt hat.

Der Sieg und damit das schnelle Auto gingen an den Belgier Jerôme Guery auf dem 13-jährigen Zangersheide-Hengst Papillon Z v. Perhaps-Cassini nach einer von neun fehlerfreien Runden im 13(!)-köpfigen Stechen und der Bestzeit von 42,37 Sekunden. Eigentlich hatten sich sogar 14 Paare mit einem fehlerfreien ersten Umlauf qualifiziert, doch Janika Sprunger (SUI) hatte ihm zehnjährigen Aris die zweite Runde erspart und war gar nicht erst angetreten.

Am dichtesten dran an der Siegerzeit war Harrie Smolders (NED) auf dem ebenfalls in Zangersheide gezogenen Don VHP Z v. Diamant de Semilly-Voltaire. Sie erreichten das Ziel nach 42,62 Sekunden. Michael Whitaker und der KWPN-Wallach Viking von Jacomar-Almox Prints wurden Dritte.

Marcus Ehning konnte sich über eine Platzierung mit seiner zehnjährigen Nachwuchshoffnung Funky Fred freuen, der ja ein Sohn der beiden Elternteile ist, die man wohl als vierbeinige Meilensteine in Ehnings Reiterleben bezeichnen kann: der Stute Panama, mit der er sowie auch sein Bruder Johannes die ersten Erfahrungen in schweren Springen noch im Nachwuchsbereich gesammelt haben, und dem Hengst For Pleasure, dem er seinen Durchbruch im großen Sport verdankt. Das Ergebnis dieser Anpaarung, Funky Fred, wurde heute Zwölfter in Knokke. Im Stechen hatte das Paar zwei Abwürfe.

Bei Philipp Weishaupt auf Cordess, einem neunjährigen KWPN-Hengst v. Clinton-Heartbreaker, hatte es bereits im ersten Umlauf acht Strafpunkte gegeben. Ebenso erging es Daniel Deußer auf Cornet d’Amour v. Cornet Obolensky und Janne Friederike Meyer mit Goya v. Wandor van de Mispelaere.

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