Lyon: Simon Delestre feiert Heimsieg im Weltcup-Springen

FEI World Cup Jumping Lyon

Simon Delestre und Hermes Ryan entscheiden die Weltcup-Etappe in Lyon (FRA) für sich. (© Photo FEI/Christophe Tanière)

Einen Heimsieg fuhr der Fanzose Simon Delestre beim Weltcup-Springen in Lyon ein. Gesattelt hatte er dafür Hermes Ryan, der zuvor lange pausieren musste.

„In Lyon zu gewinnen ist außergewöhnlich. Nicht nur, weil es in Frankreich ist und Springplatz sowie Publikum fantastisch waren, sondern weil Hermes Ryan ein besonderes Pferd für mich ist. Ihn zurück an der Spitze zu sehen, bedeutet sehr viel für mich“, sagte Simon Delestre nach seinem Sieg. Hermes Ryan ist ein zwölfjähriger Hugo Gesmeray-Sohn, der lange verletzungsbedingt pausieren musste. Elf der 40 Starter schafften es ins Stechen des 1,60 Meter-Springens. Der Franzose und sein Selle Francais-Wallach brauchten 37,72 Sekunden und sicherten sich damit die Siegprämie von 75.000 Euro. Der Schwede Henrik von Eckermann und seine elfjährige Westfalenstute Mary Lou brauchten 38,35 Sekunden. Immerhin noch 60.000 Euro gab es für den zweiten Platz heute. Nach 39,05 Sekunden stoppte die Uhr von dem Schweizer Steve Guerdat und der ebenfalls elfjährigen Stute Bianca, die Balou du Rouet zum Vater hat. Das Paar schrammte schon am Freitag haarscharf am Sieg im Großen Preis vorbei.

Noch im Geld und einziger deutscher Starter im Stechen war Holger Wulschner, der mit dem 13-jährigen Hannoveraner Wallach Skipper 42,33 Sekunden brauchte und einen Abwurf kassierte. Das bedeutete am Ende Rang zehn.

Großer Preis nach Irland

Am Freitag im Großen Preis über 1,60 Meter schlug der Ire Mark McAuley zu. 34,38 Sekunden mit dem 13-jährigen Flyinge Quite Easy-Sohn waren unschlagbar an dem Abend. 34,77 Sekunden waren knapp zu langsam für Steve Guerdat und seine Stute Bianca. Dritte wurde in dem Springen die Französin Penelope Leprevost mit dem zwölfjährigen Hengst Vagabond de la Pomme. Sie blieb mit 34,97 Sekunden auch noch knapp unter 35 Sekunden.

Bester Deutscher war am Freitag Christian Ahlmann mit dem 14-jährigen Coriano-Sohn Colorit. 36,18 Sekunden bedeuteten Rang sechs.

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