Mannheimer Maimarkt-Turnier wird Nationenpreis-Station

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Mannheims Turnierleiter Peter Hoffmann hat allen Grund zu strahlen, geht doch demnächst wohl ein langgehegter Traum von ihm in Erfüllung. (© von Korff)

Früher hieß es immer, ein Land dürfe nur einen Nationenpreis pro Disziplin ausrichten. Das hat sich inzwischen geändert und die Chance hat der Chef des Mannheimer Maimarktturniers, Peter Hoffmann, gleich genutzt, berichtet die Zeitung „Die Rheinpfalz“ online.

Demnach wird Mannheim Teil der EEF-Serie mit CSIO3*-Turnieren, sozusagen der kleinen Schwester der FEI-Nationenpreisserie. Für Turnierchef Peter Hoffmann ist das „ein Traum“, wie er gegenüber „Die Rheinpfalz“ sagte. Es sehe derzeit alles danach aus, dass bereits am Sonntag, den 8. Mai 2022, ein Nationenpreis der Springreiter im Rahmen des Mannheimer Maimarktturniers stattfindet. Details gebe es allerdings noch zu klären.

Bundestrainer Otto Becker wurde ebenfalls nach seiner Meinung gefragt („Mannheim hat sich ja schon championatswürdig gezeigt“) und hat angekündigt, er wolle auch dieses Jahr die EEF-Serie dazu nutzen, um Nachwuchspaare an Nationenpreise heranzuführen. Das hat ja schon dieses Jahr ziemlich gut geklappt, vor allem in Budapest.

Erfahrener Veranstalter

Es wird nicht das erste Mal sein, dass Mannheim einen Nationenpreis ausrichtet. 2015 sprangen Peter Hoffmann und seine Crew ein, als Aachen aufgrund der Europameisterschaft keinen Nationenpreis ausgerichtet hat. Und 2007 fanden in Mannheim die Europameisterschaften der Springreiter statt. Damals gewannen Meredith Michaels-Beerbaum und Shutterfly den Einzeltitel und ihr Schwager Ludger Beerbaum wurde mit Goldfever Dritter.