Mario Stevens gewinnt stark besetztes S***-Springen in Damme

Oldenburg – AGRAVIS Cup 2017

Mario Stevens und Landano – zweimal hintereinander holten die beiden den Großen Preis von Oldenburg. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Olympiasieger, Weltcup-Reiter, Nachwuchsstars – die Starterliste des Highlights beim Late Entry Turnier in Damme konnte sich sehen lassen. Am Ende war es Mario Stevens, der alle hinter sich ließ in dem nationalen S***-Springen.

Der Niedersachse Mario Stevens hatte für das Springen den elfjährigen, selbstgezogenen Oldenburger Landano v. Lord Pezi gesattelt, der die schnellste Runde im zwölfköpfigen Stechen drehte. Für seinen Reiter bedeutete das 2800 Euro in die Haferkasse, gegeben von der Firma Blandfort Tief- und Straßenbau. Das Nachsehen hatte eine der besagten Nachwuchsreiterinnen, die 19 Jahre junge Maren Hoffmann im Sattel ihrer auch erst achtjährigen DSP-Stute Cessy v. Casskeni II. Markus Brinkmann, Weltcup-Finalist von 2017 in Omaha reihte sich mit dem ebenfalls von Lord Pezi abstammenden Lord Fauntleroy an dritter Stelle ein.

Dahinter folgten Markus Renzel und die Holsteiner Stute Dobby v. Larimar vor Philip Rüping auf dem Oldenburger Hengst Cornelious v. Cornet Obolensky und Felix Haßmann mit dem ersten seiner drei Pferde im Geld. Mit Erfolgsstute Balance, die ja die Schwester zum Ende 2019 verabschiedeten Balzaci ist, wurde er Sechster, mit Chaccinus Achter und mit Cayenne WZ Zwölfter. Mit dem Ergebnis dürfte dem Unternehmen Titelverteidigung bei den Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Riesenbeck nichts im Wege stehen.

Zwischen die Haßmann-Pferde reihten sich noch folgende Paare in die Platzierung ein: U25-Reiter Niklas Betz mit Cornando auf Platz sieben, Vivien Blandfort im Sattel von Chaccolette als Neunte, Gerrit Nieberg mit Ben auf Rang zehn und Kai Antonius Reckmann mit Tornado direkt dahinter.

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S-Springen in Unna an Pony-Bundestrainer

Kral Brocks mag inzwischen als Trainer der Pony-Springreiter auch in offizieller Mission unterwegs sein. Aber in den Sattel steigt er auch noch. So, wie dieser Tage in Unna im Reitsportzentrum Massener Heide. Dort sicherte er sich zum einen das einzige S-Springen im Sattel der achtjährigen OS.Stute Emelie van de Mirania Stam v. Emerald van het Ruytershof-Concorde und zum anderen die eine Abteilung des M**-Springens auf Chasmo v. Chin Chin.

Jana Fink ritt den Catoki-Sohn Catokio auf den zweiten Platz vor Volker Höltgen im Sattel von Lord Al Bahar und Philipp Ahlmann, dem 25-jährigen Bruder von Christian Ahlmann, der die Stute Dolocia vorstellte, die auch schon seinen Bruder zu zahlreichen Erfolgen getragen hatte.

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