Odense: FEI Nationenpreis an die Ukraine

Die siegreiche Nationenpreis-Mannschaft der Ukraine in Odense 2016 – ob sie bei den Olympischen Spielen antreten dürfen, ist fraglich.

(© Die siegreiche Nationenpreis-Mannschaft der Ukraine in Odense 2016 – ob sie bei den Olympischen Spielen antreten dürfen, ist fraglich.)

Im dänischen Odense fand vergangenes Wochenende die dritte Station der Europa Division 2 in der FEI Nationenpreis-Serie 2016 statt. Der Sieg ging in die Ukraine.

Die hatte ein Team geschickt, das zur Hälfte aus einst deutschen Reitern bestand mit René Tebbel und dem Olympiasieger von 1996, Ulrich Kirchhoff. Die beiden lieferten das beste Erebnis fürs Team. Tebbel saß im Sattel des zehnjährigen Belgiers Giljandro van den Bosrand v. Orlando und kam mit vier und null Fehlern aus den beiden Umläufen – der zehnjährige belgische Hengst ging übrigens Ende März beim Weltcupfinale noch unter dem Schweden Henrik von Eckermann. Bei Ulli Kirchhoff und dem elfjährigen, in der Lewitz gezogenen OS-Wallach Gabbiano v. Grandino war es umgekehrt: null Fehler im ersten, vier im zweiten Umlauf. er gebürtige Brasilianer Cassio Rivetti hatte auf den Franzosen Torgal de Virton v. Kashmir van Schuttershof gesetzt, der in beiden Runden je einen Springfehler hatte. Ferenc Szentirmai, der eigentlich aus Ungarn stammt, saß im Sattel des zwölfjährigen Zipper v. Sam R. Der Fuchs war 2015 bei den Europameisterschaften in Aachen noch unter Katharina Offel am Start gewesen. Alexandr Onischenko hatte ihn 2014 von Sergio Alvarez Moya erworben, der bereits zahlreiche gute Erfolge mit Zipper hatte. In Odense war er in Runde eins ohne Fehler ins Ziel gekommen, nahm im zweiten Umlauf aber gleich zwei Stangen mit. So sammelte die Ukraine in Summe zwölf Fehler.

Das reichte, um die Niederlande mit Robert Ehrens auf Hisa v. Indoctro (4/4), Stefanie van der Brink auf Baronescha v. Verdi (0/4), Jur Vrieling mit Glasgow vh Merelsnest v. Nabab de Reve (1/4) sowie Suzanne Tepper im Sattel von Django v. Zapatero (die im ersten Umlauf ausschied und im zweiten aufgab) auf Platz zwei zu verweisen mit 17 Strafpunkten.

Platz drei belegten die Spanier mit 19 Fehlern. Hier ritten: Diego Perrez Bilbao auf Corrada v. Oklund (1/13), Armando Trapote mit Macao v. Galoubet A (8/12), Laura Roquet Puignero mit Sandi Puigroq v.Dimant de Semilly (5/0) und Manuel Anona Suarez auf Rackel Chavannaise v. Voltaire (1/0).

Auch aus Deutschland war eine Mannschaft in Dänemark am Start. Ihr Ergebnis zählte allerdings nicht für die FEI Nationenpreiswertung, da Deutschland zu einer anderen Gruppe zählt. Das Team erreichte zwar die zweite Runde, musste sich aber mit 37 Strafpunkten mit Platz sieben zufrieden geben. Es ritten: Nisse Lüneburg auf Cadensky v. Cornet Obolensky (12/8), Hans-Thorben Rüder mit Compagnon v. Converter (8/17), Evi Bengtsson auf La Pasion de Caballo Ulika v. Contender (0/5) und Jan Wernke mit Queen Mary v. Contendro (4/12).

Alle weiteren Ergebnisse finden Sie hier.

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