Offenburg: Großer Preis an Jörne Sprehe

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Mit Weile sicherte sich Jörne Sprehe den Großen Preis beim CSI3* in Offenburg und ließ dabei sogar eine Olympiasiegerin hinter sich.

Frankreichs Mannschaftsolympiasiegerin Pénélope Leprevost war nämlich in Offenburg am Start und konnte am Sonntag mit dem guten Gefühl ins Stechen gehen, schon am Samstag das Hauptspringen gewonnen zu haben – wenn auch nicht mit ihrem Pferd aus dem Großen Preis, Vancouver de Lanlore, sondern auf Casual Z.

Dass auch der zehnjährige Toulon-Sohn Vancouver de Lanlore bestens in Form war, demonstrierte er in fehlerfreien 36,54 Sekunden. Das bedeutete die einstweilige Führung.

Aber dann kamen Jörne Sprehe und ihre ZfdP-Stute Luna v. L’Avian. Die beiden haben zusammen unter anderem auch schon den Großen Preis von Frankfurt gewinnen können. Es war also durchaus mit ihnen zu rechnen. Und das zeigten sie dann auch: fehlerfrei, 34,08 Sekunden. Eine Zeit, die unschlagbar war, der Sieg.

Platz drei ging an Niklaus Rutschi auf Cardano CH (0/36,83), gefolgt von Jeroen Dubbeldam (NED) mit dem KWPN-Wallach Eldorado S (0/38,36).

Hans-Dieter Dreher und Prinz waren auf Rang sieben dank der schnellsten Vier-Fehler-Runde im Stechen ebenfalls noch im Geld. Weitere Schleifen gingen unter anderem an Alexander Schill mit Cruising, Falix Haßmann auf Chaccinus, Jan Wernke und Queen Mary sowie Kathrin Müller und For Kash.

Weltcup-Etappe der Voltigierer

Offenburg war die vierte und letzte Weltcup-Etappe der Voltigierer vor dem Finale in Saumur Ende April. Bei den Damen war einmal mehr die Schweizerin Nadja Büttiker auf Keep Cool an der Longe von Monika Winkler-Bischofberger nicht zu schlagen. Sie hatte auch schon in Paris und Salzburg das Starterfeld dominiert. Heute ließ sie Weltmeisterin und Titelverteidigerin Kristina Boe hinter sich, für die die Weltcup-Saison zugleich eine Abschiedstournee aus dem Sport ist.

Bei den Herren war Jannik Heiland mit Highlander an der Longe von Winnie Schlüter das Maß der Dinge. Zweiter wurde Viktor Brüsewitz, gefolgt von Frankreichs Clément Taillez.

Bei den Paare war wie auch schon in Leipzig nur ein Duo am Start: Zoe Maruccio und Syra Schmid, die somit konkurrenzlos gewannen.

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