Paderborn: Großer Preis an den U21-Europameister Philipp Schulze Topphoff

070 Frie Philipp Schulze Topphoff – Concordess NRW

Philipp Schulze Topphoff und Concordess waren das Maß der Dinge heute im Großen Preis von Paderborn. (© Frieler)

Ein toller Erfolg für den gerade 22-jährigen Philipp Schulze Topphoff bei der OWL-Challenge in Paderborn!

Es ging dieses Jahr schon etwas anders als sonst zu auf der Schützenwiese von Paderborn – statt Riders Tour auf Drei-Sterne-Niveau mit einem Großen Preis über 1,55 Meter gab es dieses Jahr Zwei-Sterne-Prüfungen und das Highlight über 1,45 Meter mit Stechen. Auch ohne Zuschauer ist es natürlich anders als sonst. Aber tollen Sport gab es dennoch!

Vor allem von Nachwuchscrack Philipp Schulze Topphoff mit seiner Concordess. 2019 hatten die beiden Gold bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter in Zuidwolde gewonnen. Vor wenigen Wochen vertraten sie in Drammen die deutschen Farben erstmals in einem Senioren-Nationenpreis. Und nun der erste Sieg in einem internationalen Großen Preis!

13 Paare hatten das Stechen erreicht, elf blieben auch hier strafpunktfrei, aber keines kam an die 36,58 Sekunden Schulze Topphoff und seine zehnjährige Westfalen-Stute v. Congress heran.

Zweiter wurde Philip Rüping auf neunjährigen Holsteiner Hengst Casallco v. Casall, der das Stechen in 37,01 Sekunden hinter sich brachte.

Auf den Plätzen drei und vier standen wieder zwei Nachwuchstalente des internationalen Sports: der Belgier Thibault Philippaerts, 18-jähriger Bruder der Zwillinge Nicola und Olivier Philippaerts, auf der neunjährigen Arko III-Tochter Aqaba de Leau (37,16) und U25-Reiterin Justine Tebbel im Sattel ihres Hannoveraner Hengstes Light Star v. Light On (38,76).

Noch ein Sieg für Jörne Sprehe

In der Mittleren Tour setzte Jörne Sprehe auf ihren Erfolg vom Samstag noch einen drauf. Sie gewann die Zwei-Phasen-Springprüfung für das Finale im Sattel ihres Hannoveraner Stakkato Gold-Sohnes Solero mit 32,84 Sekunden in der zweiten Parcourshälfte.

Knapp eine Sekunde langsamer waren Benjamin Wulschner und Quidditsch, Rang zwei mit 33,81 Sekunden. Felix Haßmann und Black Panther sprangen auf Rang drei (34,0).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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