Samorin: Portugiesischer Sieg, Kutscher und Lahde dahinter im CSI3* Grand Prix

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Erfolgreicher Arbeitstag heute für Marco Kutscher in Samorin! (© Pauline von Hardenberg)

Woche zwei der „Danube Champions Tour“ im Turniersportzentrum von Samorin schloss heute mit dem Großen Preis der Drei-Sterne-Tour als Highlight ab. Und das lief aus deutscher Sicht sehr gut – wenngleich das Paar, das allen davonflog, aus Portugal stammt.

Rodrigo Giesteira Almeida war mit dem erst neunjährigen KWPN-Hengst Imposant van de Renger v. Comme il faut das Maß der Dinge im heuten CSI3* Großen Preis von Samorin. Allerdings mussten die beiden sich recht knapp geschlagen geben. In 39,47 Sekunden erreichten die beiden das Ziel des Stechens. Marco Kutscher ritt den zwölfjährigen BWP-Wallach Kalejandro D v. Flamenco de Semilly-Heartbreaker in 38,56 Sekunden und ebenfalls strafpunktfrei über den Kurs. Rang drei ging dank Harm Lahde und Oak Grove’s Commander Bond, der ja auch ein Comme il faut-Sohn ist, ebenfalls nach Deutschland (0/40,49).

Für das Siegerpaar war es heute das erste Mal, dass sie gemeinsam eine Ehrenrunde anführen. Erst seit Anfang des Jahres reitet Almeida den Hengst, auf dem zuvor unter anderem Willem Greve gesessen hat. Marco Kutscher und Kalejandro sind erst seit Mai dieses Jahres zusammen auf Turnieren im Einsatz. Der Wallach ging zuvor unter Philine Widmayer und Emilie Conter. Mit Marco Kutscher war er nun schon mehrfach gut platziert, das heute war allerdings der vorläufige Höhepunkt. Und Harm Lahde und Commander Bond hatten sich ja gerade erst letztes Wochenende in Samorin in Szene setzen können.

Ebenfalls im Stechen, doppelnull und platziert waren Pia Reich und die zwölfjährige OS-Stute PB Chaconie v. Chacco-Blue. Die Zeit reichte für Rang fünf. Schnellste von allen waren Alexa Stais (CYP) und Urhelia Lutterbach in 38,95 Sekunden. Aber sie hatten einen Abwurf, Rang sechs.

CSI2* und mehr

Auch im Großen Preis der Zwei-Sterne-Tour über 1,45 Meter mit Stechen gab es zwei deutsche Podiumsplätze. Jana Wargers und der Holsteiner Wallach Corny M v. Connor mussten sich gerade mal um zwei hundertstel Sekunden geschlagen geben und wurden Zweite hinter Jeroen Appelen mit Monte Blue PS v. Monte Bellini. Letzterer war 39,08 Sekunden schnell im Stechen, bei Corny waren es 39,10 Sekunden. Rang drei sicherte sich Rene Dittmer auf dem KWPN-Wallach Farrero v. Boss (39,71).

Im Großen Preis der Junioren konnten sich Theresa Kröninger und Lady Modo F über Rang zwei hinter Maxima Schweiger aus Österreich auf Coupe d’Or freuen – übrigens ein OS-Hengst v. Coupe de Coeur, den Sandra Auffarths Eltern gezogen haben.

Bei den Jungen Reitern hatte Lea Djelmic aus Kroatien mit Dukat die Nase vorn, ein Sohn des Olympiahengstes Dieu-Merci van T&L. Das Stechen hatten nur zwei Paare erreicht, Lea und Tiara Bleicher aus Deutschland. Die Siegerin kam mit vier Fehlern ins Ziel. Tiara und ihr Holsteiner Wallach Zayado v. Cayado waren zwar schneller, hatten aber zwölf Strafpunkte auf dem Konto.

Bereits gestern war die Entscheidung im U25 European Youngsters Cup gefallen. Michaela Jeskova und der österreichische Stakkato Gold-Sohn Staphael III sorgten dafür, dass der Sieg im Gastgeberland blieb. Zweite wurde die Britin Millie Allen auf Odarco Van d’Abelendreef (v. Darco) vor Richard Vogel als bestem Deutschen mit dem zehnjährigen OS-Wallach Accoton PS v. Pikachu de Muze. Theresa Kröninger war auch hier platziert. Mit dem Holsteiner Wallach Quentin lieferte sie die schnellste Vier-Fehler-Runde im Normalparcours und wurde damit Vierte.

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