WM junger Springpferde: Medaillen für den deutschen Nachwuchs

Featurebild Bundeschampionat Springen

Die jungen Springpferde präsentierten sich am Wochenende bei den Weltmeisterschaften im belgischen Lanaken. Vier Medaillen gingen nach Deutschland.

Fünfjährige Springpferde

Bei den Jüngsten feierten die Deutschen die besten Erfolge. Die Britin Pippa Goddard gewann das Finale mit der Deutschen Sportpferde Stute Chilli in 36,79 Sekunden. Die Siegerstute stammt von Colestus mal Colorit ab. Das zweitbeste Pferd wurde von Felix Haßmann vorgestellt. Er ritt den fünfjährigen Holsteiner Hengst Quiwitino, der von Quiwi Dream-Caretino abstammt. Die beiden kamen nach 36,89 Sekunden ins Ziel. Auf Platz drei und vier folgen in dem Springen über 1,30 Meter zwei Pferde von Angelique Rüsen. Die Bronzemedaille gab es für den Holsteiner Hengst Calvino, der Castelan II zum Vater und Literat zum Muttervater hat. Mit dem Balous Bellini-Sohn Brunetti wurde sie Vierte. Der Westfalen Hengst hat Arpeggio zum Muttervater.

Sechsjährige Springpferde

In dem Springen über 1,35 Meter sicherte sich der Ire Gerard O’Neill die Goldmedaille. Auf der Toulon-Tochter Columbcille Gipsy blieb er in 38,38 Sekunden strafpunktfrei. Die Silbermedaille ging wie auch bei den Fünfjährigen wieder nach Deutschland. Harm Lahde stellte mit Oak Grove’s Darshan den Vize-Champion vor. Der Diamant de Semilly-Baloubet du Rouet-Sohn blieb in 40,98 Sekunden ohne Fehler. Bronze blieb im eigenen Land: Caroline de Laet und Halland van de Mispelaere brauchten 41,56 Sekunden im Stechen.

Siebenjährige Springpferde

Champion über 1,45 Meter wurde der Lord Z-Darco-Sohn Koriano van Klapscheut. Vorgestellt wurde er von dem Kolumbianer Dayro Arroyave in 40,62 Sekunden. Der Belgier Pieter Devos hatte den Vize-Weltmeister unter dem Sattel. Der KWPN-Wallach Flash v. Numero Uno-Indoctro blieb ebenfalls fehlerfrei im Stechen, war mit 41,49 Sekunden aber langsamer. Platz nehmen auf dem Podium durfte auch noch der Spanier Ivan Serrano Saenz. Die Zeit stoppte nach 41,86 Sekunden für den Oldenburger Hengst Citizen Mezz, der von Chacco-Blue-Charity abstammt.

Gekörte Hengste

Auch die Star-Vererber von Morgen ermittelten einen Champion unter sich. Dabei galt es 1,50 Meter zu überwinden. Den Sieg sicherte sich der Belgier Jérome Guery mit dem Pommeau du Heup-Heartbreaker-Sohn Jupiter VG. Die beiden brauchten 38,64 Sekunden im Stechen. Der Niederländer Willem Greve ritt den KWPN-Hengst Carrera in 39,85 Sekunden zum zweiten Platz. Im Pedigree hat der Schimmel Larino Cooper mal Contender stehen. James Billington (GBR) und der Holsteiner Cartani-Lord-Sohn VDL Cartello belegten Platz drei in 42,44 Sekunden. Beste Deutsche war Katharina Offel, die mit dem Levisto Z-Treasure-Sohn Jk Horsetrucks Leasure Z Vierte wurde.

Belgischer Meister

Die Belgier nutzten in Lanaken die Gelegenheit, um einen neuen Belgischen Meister zu ermitteln. Nicola Philippaerts und Chilli Willi gelang der Sieg mit 2,18 Fehlern. Jos Verlooy und Igor, dessen Vater Harrie Smolders Erfolgspferd Emerald ist, sind Vize-Meister geworden. Der Aachen-Sieger Gregory Wathelet und MJT Nevados S wurden Dritter.

St.GEORG GRATIS LESEN!

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist! Das bietet der
St.GEORG Newsletter. Jetzt abonnieren und Sie erhalten eine Ausgabe
St.GEORG als ePaper gratis - zum immer und überall lesen.

  1. Horst von Langermann

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Danke für Ihre Berichterstattung zur WM der jungen Springpferde, ich vermisse leider die Rassebezeichnung / Herkunft bei der fünfjährigen Siegerin „Chilli“ v.Colestus aus einer Colorit Mutter , wie dies bei allen anderen Medallienträgern auch der Fall ist.
    Es handelt sich hier um ein Deutsches Sportpferd aus dem Stall von Erich Schoch aus Zehmigkau in Sachsen-Anhalt.

    Horst v. Langermann

    Geschäftsführer Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt


Schreibe einen neuen Kommentar