Darmstadt: Isabell Werth und Dorothee Schneider dominieren das Viereck

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Dorothee Schneider bringt nicht nur ein Grand Prix-Pferd nach dem nächsten in den Sport sondern auch höchstpersönlich zum Turnier. (© Toffi)

Den Abschluss der Grünen Saison für die Dressurreiter bildete am Wochenende das CDI4* in Darmstadt. Vor allem Isabell Werth und Dorothee Schneider feierten Erfolge.

Sowohl Isabell Werth als auch Dorothee Schneider präsentierten am Wochenende eher Nachwuchspferde. Schon am Freitag dominierte Dorothee Schneider mit dem lackschwarzen Sezuan das Viereck. Über 80 Prozent gab es für ihre Vorstellung im Prix St. Georges.

In der Viersterne-Tour sattelte Schneider die etwas ältere Stute Fohlenhof’s Rock’n Rose. Am Samstag gewann sie mit der 13-jährigen Rubin Royal-Tochter den Grand Prix mit 74,32 Prozent. Ihr auf den Fersen waren Patrik Kittel und Spencer Wilton. Der Schwede Patrik Kittel und die in der Schweiz gezogene Stute Well Done de la Roche ritten zu 73,78 Prozent und belegten damit Platz zwei. Dicht dahinter mit 73,5 Prozent war die Vorstellung von dem Briten Spencer Wilton mit seinem Olympiapferd Super Nova.

Im Special musste Dorothee Schneider ihren Platz an den Briten abgeben. Das Paar steigerte sich deutlich und bekam von den Richtern 76,471 Prozent. Patrik Kittel hingegen gab seinen zweiten Platz nicht mehr her. 75,922 Prozent gab es für seinen Ritt mit Well Done de la Roche. Mit 73,216 Prozent wurde Dorothee Schneider Dritte.

Es zeichnete sich schon ab, dass Isabell Werth den zehnjährigen Oldenburger Gut Wettkam’s Stand by me zum Louisdor-Preis-Finale reiten würde. Sie gewann schon die Einlaufprüfung mit dem Stedinger-De Niro-Sohn. Der Wallach steht im Besitz von Lisa und Thomas Müller und bekam für seine Leistung 73,698 Prozent. Zweiter wurde Marcus Hermes mit dem Hannoveraner Rovereto, 70,814 Prozent.

Die letzte Qualifikations-Etappe ist Anfang November in Oldenburg. Der Louisdor-Preis Gesamtsieger wird im Dezember beim Frankfurter Festhallen Turnier ermittelt.

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