Zduchovice: Deutsche U21-Springreiter gewinnen Nationenpreis, Junioren und Children auf Rang zwei

Ahlmann Hannes_Nerrado Sieger GP Ehlersdorf_Gardemann (1)

Hannes Ahlmann und Nerrado haben dieses Jahr schon einiges gewonnen, wie hier den Großen Preis in Ehlersdorf. (© Gardemann)

Nicht nur die deutschen Dressur-Nachwuchsreiter sind dieser Tage in Bestform, auch die Springreiter im tschechischem Zduchovice haben heute richtig abgeräumt.

Schade, dass es dieses Jahr keine Europameisterschaften für die Springreiter-Jugend gibt! Die Deutschen wären auf jeden Fall bereit gewesen, wie sie heute beim internationalen Nachwuchs-Meeting in Zduchovice demonstrierten, vor allem die der Altersklasse U21.

Mit acht Strafpunkten setzte das deutsche Junge Reiter-Quartett sich gegen die Equipen aus Tschechien (11) und Dänemark (25) durch. Der einzige, bei dem es heute nicht lief, war Marvin Jüngel auf Can Jump mit 13 Strafpunkten im ersten Umlauf und einem Ausschluss in Runde zwei. Aber Jüngel konnte sich auf seine Teamkollegen verlassen.

Vor allem auf Pheline Ahlmann mit ihrem Dialo, denen als einzigem Paar der gesamten Prüfung zwei fehlerfreie Runden gelangen. Ihr Bruder Hannes blieb auf Nerrado fehlerfrei in Runde eins, leistete sich aber einen Abwurf im zweiten Umlauf. Ebenso erging es Clara Blau auf Paul. Trotzdem, damit war ihnen der Sieg nicht zu nehmen.

Junioren

Bei den Junioren hatten die Gastgeber mit acht Fehlern die Nase vor Deutschland mit zwölf Strafpunkten und Dänemark mit 16 Miesen auf dem Konto.

Die deutschen Farben in der Altersklasse U18 wurden vertreten durch Charlotte Höing au Caboom mit zwei fehlerfreien Umläufen, Lilli Collee im Sattel von Barry Brown Escape (4/8), Anna Jurisch auf Questo Vincitore, die ebenfalls doppelnull waren, sowie Johanna Zander-Keil und Finn, die acht Fehler in Runde eins hatten und dann ausschieden, so dass sie heute das Streichergebnis waren.

Children

Last but not least gab es auch für die Children einen zweiten Platz – das allerdings erst nach einer spannenden Stechentscheidung gegen die polnische Equipe, die am Ende den Sieg davontrug. Das war allerdings auch hoch verdient, waren sie doch die einzigen, die drei fehlerfreie Paare im Stechen hatten und zudem auch noch die beste Gesamtzeit.

Doch die Deutschen waren ihnen dicht auf den Fersen. Am Start waren Paula Fischer auf Schmuckstück (zweimal null in den Normalparcours), Emilie Baurand mit Casanova (8/4), Milena Petersen de Cima auf Waltons Top Flight (0/8) sowie Vivien Bögel im Sattel von Loberon (0/0). Mit je einem Fehler im Stechen waren Paula und Emilie ins Ziel gekommen.