Arville: Doppelerfolg für Familie Price

Tim Price und Wesko, Sieger im CCI**** von Luhmühlen 2014

Tim Price und Wesko (© Julia Rau)

Tim Price siegt und siegt! Dieses Wochenende war er bei den Event Rider Masters in Arville, Belgien, erfolgreich. Und seine Frau auch!

Erst eine Woche her war Tim Prices Erfolg beim CCI5* in Luhmühlen mit der Holsteiner Stute Ascona M. Dieses Wochenende hatte er „seinen besten Freund“ mitgenommen, den Luhmühlener Vier-Sterne-Sieger von 2014, Wesko aka „Dash“.

Nach der Dressur lagen sie noch auf Rang vier. Dann folgte ein fehlerfreier Parcours und im Cross waren der Weltranglisten-Erste und sein nun 16-jähriger KWPN-Wallach das einzige Paar, das mit weißer Weste ins Ziel kam. So siegten sie mit ihrem Dressurergebnis von 30,5 Minuspunkten.

Auf ganz ähnliche Weise kämpften sich auch Jonelle Price und Fairie Dianimo nach vorn: Siebte nach der Dressur, 0,4 Zeitfehler im Parcours, Zweite nach dem Gelände trotz 6,8 Zeitfehlern.

Platz drei ging mit 40,7 Minuspunkten an Chris Burton (AUS) auf dem Oldenburger Quality Purdey. Sie kassierten elf Strafpunkte für das Auslösen des Sicherheitssystems an Hindernis elf.

Einziger Deutscher in der Wertung war Niklas Bschorer mit dem Westfalen Lord Shostakovich auf Rang elf von 13 Paaren. Nach einer 40,10 Minuspunkte-Dressur drehten die beiden eine Nullrunde im Parcours und kamen ohne Hindernisfehler aus dem Gelände, allerdings mit 29,20 Zeitstrafpunkten.

Der DM-Bronzemedaillengewinner Dirk Schrade ging in Arville nun erstmals mit Bettina Hoys Designer an den Start. Eigentlich hatte er den CCI5*-L in Luhmühlen anvisiert gehabt, den 15-jährigen Westfalen dann aber doch zurückgezogen. In Arville ritten die beiden Dressur (33,90) und Springen (4), entschieden sich aber auch hier, das Gelände nicht zu reiten.

CCI4*-S

Neben den Event Rider Masters hatte Arville noch eine weitere Vier-Sterne-Kurzvielseitigkeit ausgerichtet. Hier war kein Vorbeikommen an den Briten, die die ersten vier Plätze unter sich ausmachten. Der Sieg ging an Gemma Tattersall auf Santiago Bay, gefolgt von Laura Collett und Billy Bounce, Nicholas Lucey mit Proud Courage und Tom Jackson im Sattel von Pencos Crown Jewel.

Bestes deutsches Paar waren Nadine Marzahl und Vally K auf Platz zehn. Die beiden sind erst seit rund einem Jahr ein Team. Die Stute war von der Österreicherin Charlotte Dobretsberger in den internationalen Sport gebracht worden und mit ihr unter anderem Fünfte beim Nationenpreis-Turnier in Wiener Neustadt gewesen. Mit Nadine Marzahl war sie dieses Jahr unter anderem auch schon zweimal CCI3*-S-Zweite. Arville war ihre erste gemeinsame Vier-Sterne-Prüfung.

Kai-Steffen Meier und Amazing Prince beendeten die Prüfung auf Rang 18. Der erst achtjährige Trakehner gehörte im vergangenen Jahr zum deutschen Aufgebot bei den Weltmeisterschaften der jungen Vielseitigkeitspferde. Er belegte Rang 15. Dies war seine Premiere auf Vier-Sterne-Niveau. Er blieb ohne Hindernisfehler im Cross, kassierte lediglich Zeitstrafpunkte.

Karsten Jaspers und Duke’s Delight waren nach einem Ungehorsam im Gelände und zwei Abwürfen im Parcours als 30. ebenfalls in der Wertung. Für Reiter und Pferd war es die erste Prüfung auf diesem Niveau.

Weitere Ergebnisse

In der CCI3*-S gab es einen schwedischen Sieg dank Malin Petersen und Charly Brown. Chris Burton und Coup de Coeur Dudevin wurden Zweite, gefolgt von Josephine Schnaufer mit Ronaldo als bester Deutscher.

Direkt dahinter landete Ben Leuwer mit Clever Louis auf Rang vier. Mit Avatar wurde Leuwer zudem Sechster. Josephine Schnaufer hatte mit Singapure ebenfalls ein zweites Eisen im Feuer – Platz neun vor Nadine Marzahl und Victoria.

Im CCI2*-S siegte Dirk Schrade auf dem neunjährigen Cancun vor Pia Münker und dem in Polen gezogenen, erst siebenjährigen Jard.

Der CCI2*-S für die Sechsjährigen wurde zur Beute von Jonelle Price und Fairie Magnifico. Platz zwei ging nach Italien, an Filippo Gregoroni dem quasi namenlosen Ricardo Z-Sohn Unnamed, gefolgt von Karin Donckers (BEL) auf Namira.

Bestes deutsches Paar waren Kai-Steffen Meier und der rheinische Rock Forever-Sohn QC Rock and Roll an sechster Stelle. Mit dem Belgier Headquarter d’Alphi war Meier auf Platz 17 ebenfalls in der Wertung.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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  1. Martha Wieland

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ein Christopher Burton kassiert mit Sicherheit keine Zeitstrafpunkte im Gelände, sondern hatte, in Führung liegend, das Pech, an Hindernis 11 den Pin auszulösen und dafür 11 Strafpunkte zu kassieren.


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