Haras du Pin: Doppel-Sieg für Frankreichs Vielseitigkeitsreiter, Platz sieben für Ostholt

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Gute Laune bei den Siegern von Haras du Pin! Frankreich gewinnt den FEI-Nationenpreis der Buschreiter. (© Libby Law Photography)

Das Haras du Pin in der Normandie, Schauplatz der Weltreiterspiele 2014, war am vergangenen Wochenende Austragungsort einer weiteren FEI-Nationenpreisetappe der Vielseitigkeitsreiter. Die Gastgeber haben abgesahnt!

Frankreich sicherte sich sowohl den Mannschafts-  als auch den Einzelsieg. Mit zwei gelben Schleifen fuhr der Mannschaftsolympiasieger Karim Florent Laghouag nach Hause. Nach der Dressur lag er mit seinem 16-jährigen Routinier Puch de L’Esques noch auf Rang 11. Im Gelände hielten sie ihr Dressurergebnis von 31,9 Minuspunkten und arbeiteten sich auf den zweiten Platz vor. Und nachdem sie auch noch im Parcours ohne Fehler blieben, war ihnen der Sieg in der Einzelwertung nicht mehr zu nehmen.

Zum Mannschaftserfolg trugen außerdem bei: Clara Loiseau mit Wont Wait (37,5/10.) und Jean Teulere auf Voila D’Auzay (55,5/31.). Der vierte Mannschaftsreiter, Thais Meheust mit Qiamilha, lag nach dem Gelände an achter Stelle, aber sein Pferd wurde in der Verfassungsprüfung vor dem Springen aus dem Wettbewerb genommen. So kam die Mannschaft auf 124,9 Minuspunkte.

Platz zwei ging nach Italien mit 128,6 Minuspunkten, gefolgt von Belgien (148,5).

Die Einzelwertung – Andreas Ostholt Siebter

Hinter dem Sieger Laghouag reihten sich zwei Briten ein: Einzelreiter David Doel auf Galileo Nieuwmoed (33,3) und die Teamreiterin Kirsty Johnston im Sattel von Classic IV (34,4).

Die Deutschen hatten kein Team am Start in Haras du Pin. Aber Andreas Ostholt und Corvette haben noch einmal ein Ausrufezeichen hinter ihre mögliche EM-Nominierung gesetzt. Auf der Shortlist steht das beim CCI5*-L in Luhmühlen bestplatzierte deutsche Paar bereits. In Frankreich waren sie Zweite nach der Dressur, hatten 1,6 Zeitfehler im Gelände und einen Abwurf im Springen. Das ergab in Summe 36,4 Minuspunkte und Rang sieben, einen zehntel Strafpunkt hinter der Britin Imogen Murray auf Ivar Gooden.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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