Jonathan Paget peilt die Weltreiterspiele an

Nach fast einem dreiviertel Jahr bangen Hoffens kann Jonathan Paget wieder nach vorne blicken.

(© Julia Rau)

Nachdem der Weltreiterverband die Dopingsperre gegen Jonathan Paget und Kevin McNab aufgehoben hat – eine endgültige Entscheidung über den Fall steht allerdings noch aus – will ersterer nun versuchen, sich doch noch für die Weltreiterspiele zu empfehlen.

Am 21. Juni will Paget in Salperton Park, Großbritannien, sein erstes Turnier seit achteinhalb Monaten reiten. Auch sein Spitzenpferd Clifton Promise, bei dem man nach seinem Sieg beim CCI**** in Burghley die verbotene Substanz Reserpine im Blut gefunden hatte, soll dort gehen. Für Paget ist er die erste Wahl in Hinsicht auf die Weltreiterspiele in der Normandie Ende August.

Gegenüber Horse & Hound sagte der in Großbritannien ansässige Neuseeländer: „Ich glaube nicht, dass ich mich vollständig entspannen kann, bis das endgültige Urteil gesprochen ist. Ich will den Tag auch nicht vor dem Abend loben. Aber es (die Aufhebung der Sperre, Anm. d. Red.) ist offensichtlich ein gutes Zeichen und mein Fokus liegt nun ausschließlich auf den WEG.“ Seit achteinhalb Monaten sei die Dopingangelegenheit das erste gewesen, woran er morgens beim Aufwachen dachte. Daher sei es angenehm, dass etwas von dem Druck genommen wurde.
Clifton Pinot, das Pferd des zweiten, wegen Dopings beschuldigten Reiters Kevin McNab (AUS), das wie Promise Frances Stead gehört, soll an diesem Wochenende in Luhmühlen gehen. Zunächst hatte es geheißen, McNabs Landsmann Shane Rose würde den Wallach reiten. Doch die aktuelle Teilnehmerliste führt zwei Tage vor dem Buschhighlight auf deutschem Boden wieder Kevin McNab als Reiter. Die beiden peilen das Vier-Sterne-Event an. Mit Fernhill Quality Street hat McNab außerdem noch ein zweites Eisen im Feuer.

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