Julia Krajewski führt CIC3* Luhmühlen und Deutsche Meisterschaft weiter an

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Mit einer furiosen Geländerunde, passend an jedem Sprung und innerhalb der erlaubten Zeit, haben die Vorjahres-Vier-Sterne-Sieger, Julia Krajewski und Samourai du Thot ihre Führungsposition im CIC3* von Luhmühlen 2018 verteidigt.

Julia Krajewski auf Samourai du Thot führt vor dem abschließenden Springen in Luhmühlen sowohl im CIC*** als auch in der innerhalb der Prüfung ausgetragenen Deutschen Meisterschaft. Mit ihrem Dressurergebnis von 19,90 Minuspunkten liegt sie nun vor Ingrid Klimke auf Hale Bob (21,90). Beide Reiterinnen blieben innerhalb der vorgeschriebenen Zeit von 6:37 von Minuten. Das gelang außer ihnen nur noch dem Schweden Niklas Lundbäck auf Focus Filiocus, mit 34,90 Punkten aus der Dressur auf Zwischenrang zwölf.

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Stimmen der Reiter

Thomas Ix

Eine Punktlandung legten Ingrid Klimke und Hale Bob im Gelände des CIC3* Luhmühlen 2018 hin. (© Thomas Ix)

Julia Krajewski war überglücklich nach ihrem Ritt: „Mein Pferd ist sehr grundschnell, deswegen hatte ich kein Problem, in der Zeit zu bleiben.“ Vor dem Springen morgen hat sie keine Angst: „Springen ist eigentlich die besten Disziplin meines Pferdes, er bleibt  weg vom Holz, deswegen bin ich optimistisch.“

Auch Ingrid Klimke hatte allen Grund zum Jubeln. „Es hat total Spaß gemacht! Die Menschen feuern einen an, die Pferde spüren das, die Reiter spüren das, man wird von  Sprung zu Sprung mutiger.“ Auf Platz drei mit 26,10 konnte sich der Italiener Pietro Roman auf Barraduff schieben, er hatte mit 24,50 Punkten schon eine vorzügliche Dressur vorgelegt und blieb im Gelände nur leicht über der Bestzeit. Seine Aussichten für den morgigen Parcours schätzt er skeptisch ein, sein Pferd ist bekannt dafür, dass es die bunten Stangen nicht allzu ernst nimmt.

Die Dressurzweite Bettina Hoy fiel hinter die Genannten und den Japaner Yoshiaki Oiwa auf The Duke of Cavan auf Rang fünf zurück (28,80). In der DM-Wertung ist das vorläufig der Bronzeplatz. Der 14-jährige Westfale Designer sprang sicher über alle Klippen und kassierte nur 7,60 Zeitfehler – und das bei seinem ersten Start dieses Jahr. Da Hoy aber aufgrund ihrer Trainertätigkeit in den Niederlanden ihre Kaderzugehörigkeit aufgegeben hat, sind die Weltreiterspiele trotz der super Leistung heute im Gelände kein Thema für sie.

Zu den Reitern, die sich dem Bundestrainer für kommende Aufgaben, vor allem die Weltmeisterschaft in Tryon im September empfahlen, gehörten auch Andreas Dibowski mit Avedon (32,10, Platz 9) und Niklas Bschorer auf Tom Tom to Go (34,0, Platz elf).

Weniger Zwischenfälle

Wesentlich weniger Zwischenfälle als in der Vier-Sterne-Prüfung waren im CIC*** zu verzeichnen. Von 55 Reitern blieben 38 ohne Hindernisfehler, es gab nur zwei Stürze jeweils von einem Reiter und einem Pferd. Die Strecke war wie vom Parcourschef Mike Etherington-Smith angekündigt, flüssig zu reiten, ein guter Auftakt für den Endspurt zur den Weltreiterspielen in Tryon.

Den Ergebniszwischenstand vor dem abschließenden Springen finden Sie hier.

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