Karriere-Aus für Olympiapferd Wega

Sara Algotsson-Ostholt und Wega

Sara Algotsson-Ostholt und Wega (© Archiv Julia Rau)

Vielseitigkeitsreiterin Sara Algotsson-Ostholt muss ihr Spitzenpferd Wega aus dem Sport verabschieden. Mit der Stute gewann die Schwedin 2012 Olympisches Silber.

Die schwedisch gezogene Stute Wega v. Irco Mena aus der Zucht von Sara Algotsson-Ostholts Mutter muss ihre sportliche Karriere beenden. Der Grund: eine Verletzung der Fesselbeuge-Sehnenscheide. Im Sattel von Wega gewann Sara Algotsson-Ostholt, die mit Frank Ostholt verheiratet ist und in Warendorf lebt, die Einzel-Silbermedaille in der Vielseitigkeit bei den Olympischen Spielen in London 2012. Das Paar war außerdem seit 2008 siegreich auf Zwei- und Dreisterne-Niveau unterwegs und hoch platziert beim CIC3* in Luhmühlen 2011 (Zweite), im polnischen Sopot 2014 (Platz drei) und im französischen Le Pin au Haras 2015 (Platz fünf). Ende April gewannen die beiden noch die CIC2*-Prüfung in Münster. Wega habe die Wettkämpfe geliebt, schreibt die Reiterin auf ihrer Facebook-Seite, und sie habe sich immer angestrengt und ihr Bestes gegeben. „Ich bin überglücklich, dass ich solch eine tolle Wettkampfpartnerin haben durfte, mit der ich den Wettkampf meines Lebens bei Olympia in London bestritten habe. Ich werde Wega auf ewig dankbar sein für unsere gemeinsamen Erlebnisse“, so Sara Algotsson-Ostholt. In Zukunft soll die Schimmelstute in der Zucht eingesetzt werden. „Ich hoffe, dass wir viele tolle kleine Wegas bekommen werden.“ Sara Algotsson-Osthalts Olympiahoffnungen für Rio ruhen nun auf ihrem zweiten Crack im Stall: Reality.

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